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Einbruch

Binnenschiffer erwarten 2009 Transport-Minus von 20 Prozent

Die deutschen Binnenschiffer erwarten in diesem Jahr einen Einbruch bei den Transporten von insgesamt rund 20 Prozent.

Die «Berliner Zeitung» (Dienstagausgabe) berichtete vorab, bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres habe die Branche auf Rhein, Elbe oder Donau ein Fünftel weniger Waren transportiert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

«Dieser Trend wird sich bis Jahresende fortsetzen», sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt, Jens Schwanen, dem Blatt. Zwar stagnierten die Umsätze seit Juli auf dem niedrigen Niveau und gebe es Hoffnung auf eine Erholung, aber das Jahr sei damit nicht mehr zu retten.

2007 hatten die Binnenschiffer der Zeitung zufolge mit knapp 250 Millionen transportierten Tonnen Gütern einen Rekord aufgestellt. Dieser konnte 2008 nur deshalb nicht übertroffen werden, weil ab November die Krise den Schiffern einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte.

Schwanen sagte, er sehe dennoch nicht schwarz für die Branche. «In den letzten Jahren wurden wichtige Weichen durch die große Koalition gestellt», sagte er. Auch die künftige Bundesregierung wolle die Binnenschiffer nicht stiefmütterlich behandeln. Da zudem noch krisenbedingte Zuschüsse des Bundes in den Wasserstraßenausbau fließen, sei die Branche durchaus zufrieden.

(Redaktion)


 


 

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