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IT-Luftblasen und Trends 2012

Die IT-Luftblase des Jahres ist "Verwaltung der Vielfalt an Media-Tablets", der IT-Trend des Jahres ist "Server mit niedrigstem Energieverbrauch". Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter ITlern aus Deutschland und der Schweiz.

Insgesamt 459 IT-Freiberufler, Projektanbieter und Einkäufer aus Deutschland und der Schweiz haben wurden von der IT-Personal-agentur GUL zu den zehn Trends, die von den Analyseunter-nehmen Gartner, Forrester, IDC und dem deutschen Branchen-verband Bitkom ausgerufen wurden, befragt. Insgesamt macht es bei fünf der Trends wohl bald "plopp", ein weiterer ist ein Wackelkandidat. "Unternehmen sollten Trends nicht verschlafen", sagt Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP. "Wer in neue Technologien investiert, steigert seine Wettbewerbsfähigkeit und spart im Idealfall Kosten. Wer aber in Luftblasen anlegt, die aktuell als Hype gelten, aber in einem Jahr wieder verschwunden sind, vergeudet sein Geld. Für Freiberufler gilt ähnliches: Wer sich früh Wissen in einem neu aufkommenden IT-Bereich aneignet, sichert sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Selbstständigen. Wer sich dagegen auf einen Hype konzentriert, der sich in Unternehmen nicht durchsetzen kann, hat umsonst Zeit und Geld in seine Weiterbildung gesteckt."

Luftblase 1: „Verwaltung der Vielfalt an Media-Tablets“

Die „Verwaltung der Vielfalt an Media Tablets“ ist die größte IT-Luftblase des Jahres 2012. 62,2 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage nehmen diesen Trend nicht ernst. Im Jahr 2012 sollen weltweit knapp 119 Millionen Tablet-PCs an Endverbraucher verkauft werden, prognostizierte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner. In drei Jahren sollen 35 Prozent aller verkauften Media-Tablets auf Unternehmen entfallen. Allein: Auf der Agenda der Teilnehmer im IT-Projektmarkt sind andere Trends höher priorisiert als die Verwaltung der Vielfalt der Tablets.

Luftblase 2: „Internet der Dinge“

Das „Internet der Dinge“ schneidet nur etwas besser ab: 60,9 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage halten es für eine Luftblase. Unter dem Internet der Dinge verstehen die Analysten z.B. von Gartner und IDC, dass Gegenstände via Sensoren mit dem Internet kommunizieren. Ein Beispiel ist die Near Field Communication (NFC), bei der Daten kontaktlos übertragen werden, etwa zwischen EC-Karte und Kassensystem oder Handy und Ticketautomat. Auch wenn es bereits erste Pilotprojekte gibt: Bis sich der Trend auf breiter Front durchsetzt, wird es noch dauern.


 


 

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