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Arbeitnehmerverdienst

Überstundenabbau und Kurzarbeit dämpfen Anstieg der Verdienste

Der Anstieg der Arbeitnehmerverdienste in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut unter der Inflationsrate geblieben. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, stiegen die durchschnittlichen Bruttoverdienste der Arbeitnehmer um 2,3 Prozent auf 27 754 Euro.

Der Anstieg lag damit leicht unter der Teuerungsrate von 2,6 Prozent. 2007 hatten die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer um durchschnittlich 1,4 Prozent zugenommen, während die Teuerungsrate bei 2,2 Prozent lag.

Wie die Statistiker weiter mitteilten, erhöhten sich die Tariflöhne nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank 2008 um 2,8 Prozent. Effektiv gezahlt worden seien aber nur 2,3 Prozent mehr. Hauptverantwortlich für die «negative Lohndrift» sei der massive Abbau von Überstunden sowie die Ausweitung der Kurzarbeit im vierten Quartal 2008 gewesen, so die Behörde.

In die Ermittlung der Durchschnittsverdienste werden laut Statistikamt alle Arbeitnehmergruppen einbezogen - geringfügig Beschäftigte ebenso wie leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder oder Beamte. Berücksichtigt werden alle für geleistete Arbeit empfangenen Entgelte und geldwerte Leistungen, zum Beispiel auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zulagen oder Prämien. Die Sozialbeiträge der Arbeitgeber sind dagegen nicht eingeschlossen.

(Redaktion)


 


 

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