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Verbraucherschutz

Verbraucherzentrale startet Umfrage zu lästiger Telefonwerbung

Belästigender Telefonwerbung und untergeschobenen Verträge können bei der Verbraucherzentrale gemeldet werden. Dazu haben die Verbraucherzentralen eine bundesweite Umfrage gestartet.

Trotz der Verschärfung des Telefonwerbeverbots im August 2009 werden Verbraucher weiterhin mit unerlaubten Werbeanrufen konfrontiert. Insbesondere das Unterschieben von Verträgen über Dauerschuldverhältnisse – etwa Zeitschriften-Abos, Telefon- und Internetverträge oder Eintragungen in Sperrlisten durch angebliche Daten und Verbraucherschützer – stellt ein großes Problem dar.

Abhilfe kann aus Sicht der Verbraucherzentralen nur eine gesetzliche
Regelung schaffen, wonach infolge unerlaubter Telefonwerbung geschlossene Verträge nicht ohne nachträgliche Bestätigung des Verbrauchers wirksam werden können. Um das mit harten Fakten aus der Beschwerdepraxis belegen zu können, haben die Verbraucherzentralen eine bundesweite Umfrage gestartet.

Verbraucher können ihre Erfahrungen mit belästigenden Anrufen in einem Online-Formular, das auch in Papierform in der Verbraucherzentrale ausliegt oder auf Wunsch zugeschickt wird, bis zum 16. September 2012 mitteilen. Die Angaben werden anonymisiert ausgewertet. Die persönlichen Daten der Teilnehmer benötigt die Verbraucherzentrale, wenn sie bestimmte Firmen – zum Beispiel wegen unerlaubter Telefonwerbung – abmahnt. Dies geschieht selbstverständlich nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Verbraucher, wonach am Ende des Beschwerdeformulars gefragt wird.

(Verbraucherzentrale Berlin)


 


 

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