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Umgangsformen

Facebook hat seine eigenen Spielregeln

Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder Twitter bieten den Usern neue Möglichkeiten, um Freundschaften zu pflegen, sich zu informieren oder Kontakte zu knüpfen. Wie im richtigen Leben sollten aber auch hier gewissen Regeln und Umgangsformen beachtet werden.

Hendrik Sievers von der Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Hoge & Kollegen gibt einen Überblick und zeigt auf, wie man sich vor unerwünschten Konsequenzen schützen kann.

Vorsichtig sollte man generell bei öffentlichen Bloßstellungen ungeliebter Personen sein und seinem Ärger nicht im Netz Luft machen. „Generell sind Beleidigungen, üble Nachrede und Verleumdungen auch im Internet strafbar“, so Rechtsanwalt Sievers. Ermittlungsverfahren, Unterlassungs- sowie Schadenersatzansprüche und eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr können die Folgen sein. „Internetnutzern sollte bewusst sein, dass ein Eintrag in sozialen Netzwerken öffentlich und – wenn überhaupt – nur schwer zu löschen ist. Eine Beleidigung des Arbeitsgebers beispielsweise kann daher bis zur fristlosen Kündigung führen“, so Sievers.

Kritische Links verbreiten – haftet man in diesem Fall mit?

Auch bei kritischen Links ist Vorsicht geboten. Denn auch hier können Internetnutzer für die Inhalte haften. „Viele Internetnutzer wissen nicht, dass sie sich bei der Verknüpfung einer anderen Internetseite durch einen Link den Inhalt zu Eigen machen können. Internetnutzer sollten daher kritische Äußerungen Dritter nicht unreflektiert übernehmen, sondern sich gegebenenfalls distanzieren“, rät Hendrik Sievers.

Zu Unrecht der Schmähkritik beschuldigt – was tun?

Wer im Internet andere durch falsche Tatsachenbehauptungen oder mit Schmähkritik in deren persönlicher Ehre verletzt, muss unter Umständen mit hohen Kosten rechnen. Doch auch wer sich zu Unrecht beschuldigt fühlt, muss die Abmahnung ernst nehmen. Ansonsten können gerichtliche Schritte folgen, die beträchtliche Kosten nach sich ziehen. „Auf eine Abmahnung folgt häufig eine einstweilige Verfügung oder eine Unterlassungsklage. Dies hängt jedoch vom Einzelfall ab. Betroffene Internetnutzer sollten
hier rechtlichen Rat einholen“, empfiehlt der Roland-Partneranwalt.

(life PR)


 


 

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