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Industrie-Milliarden für den Umweltschutz

Die Betriebe der nordrhein-westfälischen Industrie(z.B. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, Ver- und Entsorgung) investierten im Jahr 2009 rund 1,25 Milliarden Euro in den Umweltschutz.

Laut Statistischem Landesamt betrug damit der Anteil des Umweltschutzes an den Gesamtinvestitionen 9,5 Prozent. Der Großteil des Geldes floss in Maßnahmen für den Gewässerschutz, den Klimaschutz und die Luftreinhaltung. Aber auch in Abfallentsorgung und die Lärmbekämpfung wurde investiert.

Für die genannten Umweltbereiche, den Klimaschutz ausgenommen, wurden sowohl additive als auch integrierte Umweltschutzinvestitionen erfasst. Unter additiven verstehen die Landes-Statistiker Investitionen in separate, vom übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen wie z.B. Abfallverbrennungs- oder Kläranlagen. Im Jahr 2009 fielen auf diese, emissions-verringernden Maßnahmen knapp 87 Prozent des Kapitaleinsatzes. Nur ca. 13 Prozent wurden in integrierte, also nicht klar isolierbare Teile größerer Anlagen investiert. Sie lassen Emissionen nicht oder in viel geringerem Umfang entstehen und fallen damit unter den Begriff  "vorsorgender Umweltschutz".

(Redaktion)


 


 

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