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Unternehmen müssen Rechnungslegungspflicht nachkommen

Unternehmen, die ihre Pflicht zur Rechnungslegung verletzen, riskieren hohe Ordnungsgelder, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit. Ende März 2009 werde das Bundesamt für Justiz (BfJ) nach Schätzungen der IHK allein in Ostwestfalen rund 10.000 Ordnungsgeldandrohungen versenden und in dem Schreiben zugleich eine Nachfrist von sechs Wochen für die Offenlegung setzen.

Sollte in dieser Frist nicht offen gelegt werden, werde das angedrohte Ordnungsgeld - bei wiederholter Nicht-Offenlegung bis zu 25.000 Euro - festgesetzt. Betroffen sind laut IHK Unternehmen, die ihre Jahres- und Konzernabschlüsse 2007 noch nicht offen gelegt haben. Offenlegungspflichtig seien insbesondere Kapitalgesellschaften, GmbH & Co. KGs (ohne natürliche Person als persönlich haftender Gesellschafter) sowie Großunternehmen die als Personenhandelsgesellschaften oder Einzelkaufleute firmieren.

Wird die vom BfJ gesetzte Nachfrist nur geringfügig überschritten, so die IHK, kann das Ordnungsgeld im Fall eines Einspruchs des Unternehmens auf 250 Euro herabgesetzt werden. Als geringfügiges Überschreiten wertet das BfJ einen Zeitraum von maximal zwei Wochen. Die Jahres- und Konzernabschlüsse müssen an den Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers unter http://www.ebundesanzeiger.de zum Bundesanzeiger-Verlag nach Köln gesendet werden.

(Redaktion)


 


 

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