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Tarifverhandlungen

ver.di fordert sieben Prozent bei der Post

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert fürdie 130 000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post sieben Prozent mehr Lohn. Das beschloss die Bundestarifkommission Postdienste, Speditionen und Logistik in Bonn, wie die Gewerkschaftmitteilte.

«Der Aufschwung und das blendende Geschäftsergebnis derPost AG müssen jetzt auch in der Geldbörse der Beschäftigtenankommen», begründete die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis den Beschluss. Laut ver.di soll über die Lohnforderung in der bereits laufendenTarifrunde verhandelt werden. Diese wird am 17. und 18. April fortgesetzt.

Die Post hatte zuvor erklärt, dass sie diese Verhandlungen, bei denen es nach dem Willen der Gewerkschaft um den Erhalt aller Arbeitsplätze durch Sicherung der Arbeitszeit und einen Ausschluss von Kündigungen bis zum 30. Juni 2011 gehen soll, mit den Lohnverhandlungen verbinden wolle. ver.di-Sprecher Günter Isemeyer sagte, er gehe davon aus, «dass der Gesamtkomplex amnächsten Wochenende gelöst werden kann».

Die ver.di-Vize Andrea Koscis warnte die Arbeitgeberseite davor, die Verhandlungen zu verschleppen. «Die Ansage aus der Tarifkommission ist unmissverständlich: Entweder am 17. oder 18.April ist das Finale oder es kommt zum Dauerstreik.» Kocsis schloss weitere Warnstreiks vor der nächsten Verhandlungsrunde grundsätzlich nicht aus.

(Redaktion)


 

 

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