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Tarifkonflikt

ver.di kündigt zentralen Streiktag im Einzelhandel an

Im Tarifkonflikt im nordrhein-westfälischen Einzelhandel hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erneut Streiks angekündigt. Am Dienstag (18. März) solle es in den Warenhäusern einen zentralen Streiktag geben, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Düsseldorf mit. In Essen sei zudem eine zentrale Streikkundgebung geplant.

Bereits am Mittwoch bestreikte die Gewerkschaft eigenen Angaben zufolge das Lager- und Dienstleistungszentrum des Lebensmitteldiscounters Plus in Bottrop. Am Donnerstag sollen die Streiks dort fortgesetzt werden.

Kurzfristig abgesagt wurden hingegen Streiks in drei Aldi-Lagerstandorten. Die Gewerkschaft reagierte damit auf eine Ankündigung von Aldi Nord, seinen Beschäftigten ab März drei Prozent mehr Lohn und Gehalt zu zahlen und die bestehenden Zuschlagsregelungen bis zu einer Tarifeinigung nicht zu verändern. Vor Aldi Nord hatten unter anderem der Handelskonzern Rewe, der Möbeldiscounter Ikea und die Baumarktkette Hornbach ihren Beschäftigten drei Prozent mehr Einkommen zugesprochen.

Für die rund 400 000 Beschäftigten der gesamten Branche in NRW fordert ver.di 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, ein Mindesteinkommen von 1500 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung, planbare Arbeitszeiten sowie einen Sicherheitstarifvertrag mit Mindestbesetzungsregelungen für die Filialen. Die Arbeitgeber boten zuletzt Einkommenserhöhungen von 1,7 Prozent. Sie wollen zudem Spät- und Nachtzuschläge teilweise streichen.

(Redaktion)


 


 

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