Weitere Artikel
IT-Gipfel

Vermittlung mittelstandsbezogener IT-Kompetenzen benötigt

Der dritte IT-Gipfel der Bundesregierung setzt erneut wesentliche Impulse für de IKT-Industrie als Innovations- und Wachstumsmotor der Gesamtwirtschaft. Auf der Grundlage umfangreicher Studien und Workshops definierte die Arbeitsgruppe „IuK im Mittelstand“ IT-Kompetenz-Profile für mittelständische Unternehmen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für das „Erste deutsche eSkill Forum Mittelstand“, das von der Arbeitsgruppe am 07.03.2009 auf der CeBIT veranstaltet wird. Der Mittelstand, der eine zentrale Rolle für den Standort Deutschland spielt, entdeckt zunehmend die enormen Entwicklungspotentiale hinter dem Einsatz innovativer IT-Lösungen. Der intelligente und effiziente Einsatz von IT bildet einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Um diese Chancen zu nutzen, braucht der Mittelstand hervorragend ausgebildete Mitarbeiter mit entsprechenden IT-Kompetenzen, die den derzeitigen und zukünftigen Anforderungen gewachsen sind.

Bezüglich der bestehenden Bildungs- und Ausbildungssituation, kommt die Arbeitsgruppe zu dem Schluss, dass die Vermittlung von IT Querschnittskompetenzen nur unzureichend berücksichtigt wird. Gerade mittelständische Unternehmen benötigen häufig Mitarbeiter mit breit gefächerten Grundkenntnissen und Kompetenzen bezüglich IT. Darüber hinaus werden Kenntnisse im Bereich der betriebswirtschaftlichen Prozesse immer Unternehmensrelevanter. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss das Aus- und Weiterbildungssystem inhaltlich ausgebaut werden.
Daneben müssen sich Mittelstand, IT-Industrie, Verbände und Staat, Maßnahmen ergreifen, um das Interesse junger Menschen an IT-Berufen und digitaler Kompetenz zu steigern.
Die Arbeitsgruppe wird um dieses Ziel zu unterstützen am 07.03.2009 auf der CeBIT 2009 das „Erste deutsche eSkill Forum Mittelstand“ veranstalten. Das Forum hat Initialcharakter und wird die Erkenntnisse der AG 6 handlungsorientiert in die Praxis führen, sowie Vertreter aus Politik, Verbänden, IT-Wirtschaft und dem Mittelstand selbst langfristig zusammenbringen.
Die Arbeitsgruppe hat aus den zentralen Ergebnissen der Diskussionen politische Handlungsempfehlungen abgeleitet und beim 3. Gipfel vorgestellt. Das Dokument kann unter www.bmwi.de heruntergeladen werden. Das Arbeitspapier soll die vorhandenen Angebote über Beratung und Weiterbildung für den Mittelstand
transparenter zu machen. Zudem hat die Arbeitsgruppe die auf dem letzten Gipfel vorgestellte Mittelstandsplattform in einem Pilotprojekt realisiert (www.it4work.de) und wird auch hier bei der Weiterentwicklung die Aspekte der IT-Weiterbildung besonders berücksichtigen.
Der weitere Dialog zwischen den Multiplikatoren im Bereich IuK im Mittelstand, wie beispielweise den Dachverbänden DIHK und ZDH, den Kammern, dem BITKOM, dem Projekt PROZEUS, dem Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr, den Hochschultransferzentren, den IT-Unternehmen und der Politik, ist nach Ansicht der Arbeitsgruppe der Schlüssel zu einer höheren Transparenz und Akzeptanz. Nur so lassen sich Hemmschwellen bei der Nutzung von Informationstechnologie abbauen, so dass der deutsche Mittelstand einen echten Wettbewerbsvorteil durch die IT gewinnt.

Weitere Informationen zum IT-Gipfel finden Sie unter:
www.bmwi.de

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

(Redaktion)


 


 

IT-Gipfel
IT-Kompetenz
Mittelstand

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "IT-Gipfel" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: