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Versorgungsausgleich stoppen

Bezieher einer Versichertenrente, die wegen eines Versorgungsausgleichs gekürzt wird, können seit der zum 1. September 2009 in Kraft getretenen Reform des Versorgungsausgleichs unter erleichterten Bedingungen eine ungekürzte Rente erhalten.

Stirbt der frühere Ehegatte, dessen Rentenansprüche sich durch den Versorgungsausgleich erhöht haben, bevor er für mehr als drei Jahre Rente mit dem Anrecht aus dem Versorgungsausgleich erhalten hat, kann auf Antrag und dann ab dem Folgemonat der Antragstellung die Rente ungekürzt gezahlt werden. Leistungen an Hinterbliebene des verstorbenen Berechtigten werden dabei nicht mitgerechnet.

Auch Rentner, die nach den vor dem 1. September 2009 geltenden Regelungen den Versorgungsausgleich nicht rückgängig machen konnten, können ihre Rente jetzt ungekürzt erhalten, wenn sie die neuen Voraussetzungen erfüllen und einen Antrag stellen.

(ots / Deutsche Rentenversicherung)


 


 

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