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  • 21.06.2010, 15:07 Uhr
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TUI Deutschland

TUI Deutschland setzt weiter auf Wachstumskurs

Der Reiseveranstalter TUI Deutschland setzt trotz eines angespannten Konsumklimas weiter auf Wachstum. «Unser Expansionsprogramm bewährt sich», sagte Geschäftsführer Volker Böttcher am Montag in Göhren-Lebbin in Mecklenburg-Vorpommern.

Besonders die Auslastung in nur bei TUI buchbaren Hotels, bei
Fernreisen und in der Spezialtouristik wie Gesundheitsreisen und
Flusskreuzfahrten steige sprübar.

Das größte Wachstum erziele TUI derzeit bei Fernreisen, sagte
Böttcher weiter. Mit einem Anstieg der Teilnehmerzahlen um 31 Prozent
habe TUI den Marktanteil um zwei Prozentpunkte ausgebaut. Die starke
Nachfrage erstrecke sich über nahezu alle Fernziele. So sei die
Gästezahl in den USA und Kanada um 26 Prozent gewachsen, ergänzte er. Noch höhere Wachstumsraten verzeichne das Unternehmen auf den
Malediven und Mauritius sowie in Australien, China, Namibia und den
Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch in Mexiko und Thailand erhole
sich der Tourismus wieder. Branchenweit erwartet Böttcher in diesem
Jahr mit 4,8 Millionen deutschen Urlaubern an fernen Reisezielen eine
neue Rekordzahl.

Auf den mittleren Strecken liege die Türkei mit zehn Prozent klar
im Plus und sei mittlerweile das drittwichtigste Reiseziel von TUI
nach Spanien und Deutschland. Auch die Nachfrage nach
Griechenland-Reisen ziehe, begünstigt durch Preisnachlässe der
Hotels, wieder deutlich an.

Im Sommergeschäft lag der Umsatz Mitte Mai noch zwei Prozent unter
dem Vorjahr. Vor dem Hintergrund des Flugverbots wegen der
Vulkanasche-Wolke und der Griechenland-Krise könne TUI mit diesem
Trend gut leben, sagte er. Es sei möglich, dass am Ende des Sommers
sogar ein kleines Plus erreicht werde könne.

In der Wintersaison 2010/2011 rechnet der nach eigenen Angaben
führende Reiseanbieter Deutschlands mindestens mit einer
Geschäftsentwicklung auf Vorjahresniveau. Voraussetzung dafür sei
allerdings eine stabile Konjunkturentwicklung ohne steigende
Arbeitslosigkeit, sagte Böttcher. Dabei sollen die Preise weitgehend
stabil bleiben. Auf der Mittelstrecke gehen sie im Durchschnitt um
ein Prozent zurück. Auf der Fernstrecke steigen sie aufgrund höherer
Kerosinpreise und ungünstiger Wechselkurse durchschnittlich um drei
Prozent.

(ddp/Redaktion)


 


 

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Volker Böttcher. TUI Deutschland

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