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Große Vorfreude

Weihnacht in Zeiten der Krise

Krise hin oder her – Weihnachten steht vor der Tür und der Einzelhandel kann wieder ein gutes Weihnachtsgeschäft erwarten.

83 Prozent der Deutschen freuen sich aufs Fest und planen ihre Weihnachtseinkäufe. Das zeigen die Ergebnisse der IP Trendline, einer bevölkerungsrepräsentativen Telefonbefragung, die das Institut forsa im Auftrag von Medienvermarkter IP Deutschland durchgeführt hat. Über 1.000 Personen im Alter von 14 bis 64 Jahren gaben Auskunft zu ihren Erwartungen an Weihnachten und zu ihren Festtags- und Einkaufsplänen. Dabei zeigt sich, dass Heiligabend das Feiern mit Familie und Partner (93%) nach wie vor im Mittelpunkt steht. Ein gern gesehener Gast im Familienkreis ist aber auch der Fernseher: 49 Prozent der Befragten geben an, dass sie am Weihnachtsabend fernsehen wollen. Den Gang in die Kirche planen 41 Prozent und nur vier Prozent werden am 24. Dezember in Urlaub sein.

Der weihnachtlichen Stimmung kann sich (fast) niemand entziehen: nur fünf Prozent der 14- bis 64-Jährigen geben an, gar nicht in Weihnachtsstimmung zu kommen – alle anderen „erwischt“ es beim weihnachtlichen Dekorieren der Wohnung (75%) beim besinnlichen Zusammensitzen mit den Lieben (74%) oder spätestens bei der Bescherung (58%) oder beim Besuch des Weihnachtsgottesdienstes (30%).

Wunschliste

Bei der Geschenk-Auswahl helfen die Beschenkten gerne mit: 77 Prozent der Befragten bekommen - mündlich oder schriftlich – eine Wunschliste.

Beim Budget für die geplanten Weihnachtseinkäufe orientiert sich das Gros der Deutschen an den Ausgaben des Vorjahres: Wie schon 2008 will die Mehrheit (59%) etwa genauso viel Geld ausgeben wie beim letzten Fest. Sieben Prozent nehmen sich von vornherein vor, mehr Geld auszugeben. Dagegen planen 27 Prozent, weniger Geld an den Kassen des Handels zu lassen. Ein knappes Drittel der Deutschen (31%) beginnt Ende November/Anfang Dezember mit dem Einkauf der Weihnachtsgeschenke, 28 Prozent bereits Anfang/Mitte November. 13 Prozent der Befragten kaufen das ganze Jahr über Weihnachtsgeschenke, wenn sie etwas Passendes sehen. Zehn Prozent gehen erst in den letzten drei Tagen vor dem Fest auf Einkaufstour – interessanterweise handelt es sich bei diesen späten Geschenke-Käufern in der Mehrzahl (73%) um Männer. 

Auch im neuen Jahr sind die Nachwirkungen von Weihnachten spürbar. So steht im Januar nicht nur die Entsorgung des Weihnachtsbaumes (63%) oder die Umsetzung der guten Vorsätze fürs neue Jahr an (52%), auch befinden sich viele Befragte weiterhin auf Shoppingtour und lösen Gutscheine ein (60%) oder tauschen unliebsame Weihnachtsgeschenke um (10%).

(Redaktion)


 


 

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