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Euro gibt wieder nach

Wellnik (EZB) befürchtet 2009 Stagnation in der Euro-Zone

Nach einem bewegten Tag notierte der Dow schlussendlich um 2,11 % höher. Eine noch bessere Tagesperformance konnte die Technologiebörse Nasdaq (+2,49 %) vollziehen. Die gehandelten Umsätze fielen tendenziell unterdurchschnittlich aus, was ein Hinweis auf eine nachlassende Dynamik darstellt. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass es der Dow erneut nicht gelungen ist, das Fibonacci-Retracement im Bereich von 9.256 Punkten nach oben zu überwinden.

Zudem deutet das sog. „bearish harami“ ebenfalls auf eine zunehmende Schwäche bzw. kurzfristige Wende hin. Damit wird die Wahrscheinlichkeit höher, dass es zu einem Rücksetzer kommt.
Auch heute setzt sich die US-Quartalsberichts-saison weiter fort. U.a. werden American Electric Power, Chevron, Washington Post und Weyersheuser berichten. Darüber hinaus ist der Konjunkturdatenkalender ordentlich gefüllt. Wir gehen davon aus, dass der vorab geschätzte Rückgang von 13 Punkten realistisch ist. Auch der Chicago PMI dürfte sich deutlich im Rückwärtsgang befinden.

Weitestgehend positiv aufgenommene Unternehmensquartalszahlen und Rückenwind von den Börsen aus Übersee trugen dazu bei, dass der Dax mit einem Kursplus von 1,26 % bei 4.869 Zählern aus dem Handel ging. Die Kursausschläge bei der VW-Aktie wurden geringer, auch wenn die gehandelte Range noch immer 115 € betrug. In der Schlussauktion gab das Papier rund 50 € nach, was den Dax ebenfalls belastete. Auf der Gewinnerseite ragten die Aktien der Commerzbank (+22,73 %) und der Deutschen Bank (+17,74 %) heraus, während K+S die deutlichsten Abschläge hinnehmen musste. Mit gestrigen Tageskerze hat sich eine sehr interessante Konstellation im Daxchart ergeben. Der lange Docht deutet auf eine nachlassende Bewegungsdynamik hin. Bemerkenswert ist zudem die Tatsache, dass der Index unter einer fallenden Gann-Fan-Linie geschlossen hat. Damit kommt dem sog. „Cluster“ im Supportbereich von 4.850 Zählern im kurzfristigen Zeitfenster eine entscheidende Rolle zu. Sollte das genannte Level nachhaltig (bevorzugt auf Schlusskursbasis) unterschritten werden, müsste von einem weiteren Rücksetzer bis auf zunächst 4.530 Punkte ausgegangen werden. Die „Theorie“ einer drohenden Wende nach unten wird auch von der OBV-Kurve (untere blaue Linie in der Grafik) mitgetragen. Diese hat zuletzt keine höheren Hochs ausgebildet.

Quellen: Helaba Volkswirtschaft/Research

(Redaktion)


 


 

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