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Neue Studie

"Weltweite Trennungspraktiken"

Eine neue Studie der internationalen Unternehmensberatung Right Management hilft Geschäftsleitern und Mitarbeitern im Personalwesen mit aktuellen Benchmark Daten zu internationalen Kündigungspraktiken.

Hauptauslöser für Abfindungsleistungen sind Personalabbau (77%) und Umstrukturierungen (75%). "Eine Folge der schnellen Veränderungen der Weltwirtschaft und dem steigenden Wettbewerbsdruck. Zur nachhaltigen Umsetzung dieser Maßnahmen benötigen betroffene Mitarbeiter Trennungsleistungen, die den Werten und der Sozialverantwortung des Unternehmens gerecht werden." so Rüdiger Schäfer, General Manager Central Europe bei Right Management. "Die unterschiedlichen Kündigungspraktiken einzelner Länder zu verstehen, ist ein kritischer Faktor für eine effektive globale Personalstrategie."

Die Untersuchung durch das Forschungsunternehmen ICR in 28 Ländern wertete die Antworten von mehr als 1500 Personalprofis und höheren Führungskräften aus, die in ihrem Unternehmen für Entlassungsentscheidungen verantwortlich sind.

Ergebnisse der Studie im Überblick

Trennungspolitik
- 58% der Befragten gab an, dass ihr Unternehmen über eine schriftliche, formelle Entlassungsleistungsrichtlinie verfügt.
- Leistungsansprüche variieren pro Region. Keinen Mindestanspruch haben in Amerika eine knappe Mehrheit der Unternehmen (54%), in Deutschland z.B. nur 18%, in Norwegen 80%.
- Bei Standortverlagerungen bieten in Deutschland nur wenige Unternehmen (27%) Trennungsleistungen an, gegenüber 37% in Gesamteuropa und 61% in den USA.

Berechnung des Abfindungsbetrages
- Top Führungskräfte erhalten die höchsten Zahlungen: 3,39 Wochen pro Jahr der Firmenzugehörigkeit bei freiwilligem oder 3,52 bei unfreiwilligem Ausscheiden

Unterstützungsleistungen
- Unabhängig von der Unternehmensebene werden als Leistungen in Trennungspaketen am häufigsten Förderprogramme (wie Outplacementberatung und Finanzplanung) sowie die Fortsetzung von z.B. Versicherungsleistungen eingesetzt.
- Obwohl gesetzlich nicht vorgeschrieben, bieten die meisten Firmen (73%) Outplacementservices an. Doch schon die Nachbarländer Deutschland (52%) und die Schweiz (90%) weisen hier erhebliche Unterschiede auf.

Die kompletten Ergebnisse der Studie können Sie sich unter www.right.com/globalseverance herunterladen. Die Ergebnisse beinhalten Auswertungen nach Region, Branche, Marktreife und Mitarbeiterebene.

(Redaktion)


 


 

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