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Der schwarze Kennedy

Wie Barack Obama zum wichtigsten Mann der Welt wurde

Es wurde ihm wahrlich nicht in die Wiege gelegt, heute Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein. Seinen kenianischen Vater hat er nie als Vater erlebt, seinen indonesischen Stiefvater verlässt die Mutter nach drei Jahren und kehrt zusammen mit dem nun neunjährigen Obama aus Indonesien zurück nach Hawaii. Wie Barack Obama diese Erfahrungen prägten, wie er es mit Geduld, Geschick, Fleiß und der nötigen Portion Glück nach ganz oben schaffte, beschreibt Christoph von Marschall kenntnisreich und aus nächster Nähe in der politischen Biografie „Barack Obama“.

Dieses Buch ist ein Glücksfall, den der Züricher Orell-Füssli Verlag schon zu einer Zeit plante, als noch niemand an den Erfolg Barack Obamas glauben wollte, zu einer Zeit, in der der heutige amerikanische Präsident in Europa nahezu unbekannt war. Fast zwei Jahre lang hatte der prämierte Journalist und Korrespondent Christoph von Marschall Gelegenheit, Barack Obama aus nächster Nähe zu beobachten und ihn durch den Wahlkampfmarathon zu begleiten. Nach dem Wahlsieg hat er sein Buch noch einmal komplett aktualisiert und erweitert und liefert damit den aktuellsten und besten Hintergrundbericht zum Aufstieg des neuen Hoffnungsträgers.

Von Indonesien über Hawaii nach Harvard

Marschall gelingt es, uns Barack Obama als Menschen nahezubringen. Und er zeigt uns die Menschen hinter Obama: seine Großeltern, bei denen er aufwuchs, seine früh verstorbene Mutter, seinen Vater, den er kaum kannte, seinen indonesischen Stiefvater sowie die zahlreichen Mentoren die ihm halfen, zu dem zu werden, der er heute ist. Wir lernen seinen Lebensweg kennen, der ihn in eine muslimische Grundschule in Indonesien führte, als „Financial Writer“ nach Manhattan, als Sozialarbeiter nach Chicago und als Student nach Harvard.

Schwarz ist nicht gleich schwarz

Den Schwerpunkt legt Christoph von Marschall auf die letzten zwei Jahre. Das sind die Auseinandersetzungen mit Hillary Clinton und John McCain, die Vorwürfe, nicht schwarz genug, kein echter „Afro-American“ zu sein, die Debatten um den „Hass-Prediger“ Jeremiah Wright. Und es sind die vielen Gelegenheiten für Barack Obama, zu zeigen, dass er anders tickt. „Er spaltet nicht, sondern will Brücken bauen“, ist der Ruf, der ihm schon bald vorauseilt.

Der Blick hinter die Kulissen der amerikanischen Macht

Dass der Präsident bei all der Begeisterung, die er auf der ganzen Welt hervorruft, nicht den Boden unter den Füßen verlieren wird, dafür wird auch seine Frau Michele sorgen. Ihrem Lebenslauf, ihren Grundsätzen und Einstellungen ist das letzte Kapitel in einem Buch gewidmet, das uns den Blick hinter die Kulissen der amerikanischen Macht erlaubt.

Quelle ww.Managementbuch.de

(Redaktion)


 


 

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