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IHK Lippe

IHK Lippe: Insolvenzen gehen zurück

173 Unternehmen stellten in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres beim Detmolder Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Wie die Industrie und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) mitteilt, waren dies sechs Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. "Diese Entwicklung spiegelt die konjunkturelle Erholung der lippischen Wirtschaft wider", erklärt Hauptgeschäftsführer Axel Martens. "Wir erwarten, dass sich dieser Trend auch im letzten Quartal fortsetzen wird, so dass die Gesamtbilanz für das Jahr 2011 insgesamt positiv ausfallen wird", ergänzt Martens.

Am häufigsten meldeten Unternehmen aus dem Gastgewerbe Insolvenz an. Betroffen waren 30 Betriebe (+ 43 Prozent). Es folgt das Baugewerbe mit 28 Verfahren (- 9,7 Prozent). Bei den Freiberuflern stieg die Zahl der Verfahren um ein Fünftel auf 23. Im Handel haben sich die Anträge auf 18 mehr als halbiert. Im Bereich der Industrie gingen die Verfahren ebenfalls zurück (16 Anträge).

Neben den Unternehmen beantragten in den drei Quartalen 267 weitere Schuldner die Eröffnung der Insolvenz. Bei dieser Zahl handelt es sich ausschließlich um Verbraucher. Auch ihre Zahl ist mit 46,3 Prozent rückläufig.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen war mit 440 Verfahren um 35,4 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die hieraus resultierenden Forderungen summierten sich nach vorläufigen Ergebnissen auf 83 Mio. Euro (- 50,7 Prozent). 853 Beschäftigte waren von den Insolvenzen betroffen.

(Redaktion)


 


 

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