Sie sind hier: Startseite Ostwestfalen-Lippe Lifestyle
Weitere Artikel
  • 02.12.2009, 10:54 Uhr
  • |
  • Hamburg
immonet.de

Das große Bibbern – Mit wärmenden Tipps durch den Winter

Der Winter ist da. Wollmützen, warme Socken und Handschuhe haben jetzt Hochsaison. Kälteempfindlichkeit und Frieren gehören zu den unangenehmsten Begleiterscheinungen dieser Jahreszeit. Und: Hohe Heizkosten können das winterliche Vergnügen zusätzlich trüben.

Doch es gibt einige einfache Tipps, mit denen den Minusgraden mühelos getrotzt werden kann. Warum frieren wir eigentlich? Frieren ist ein natürlicher Überlebensmechanismus. Bei Kälteeinwirkung von außen zieht der Körper die verbleibende Wärme in seine Mitte ab, um die lebenswichtigen Organe zu schützen. In weniger wichtigen Körperteilen wie Händen, Füßen und der Nase werden in diesem Moment die Blutgefäße zusammengezogen, um nicht unnötig Energie zu verschwenden.

Was tun gegen die Kälte?

Gegen das große Bibbern können einfache Hausmittelchen sehr hilfreich sein. Von innen kann man den Körper beispielsweise gut mit scharfen Gewürzen aufheizen. Dazu gehören u. a. Chili, Ingwer, Rosmarin, Thymian oder Zimt. Schon eine Prise dieser Gewürze im Essen sorgt dafür, dass die Durchblutung angekurbelt wird und der Körper einen regelrechten Hitzeschub erfährt. Wer es flüssig mag, dem sei ein wärmender anregender Tee mit frischen Ingwerscheiben empfohlen. Damit die wohltuende Wärme aus dem Magen nicht gleich wieder verloren geht, sollte man sich rundherum einpacken. Materialien wie Wolle, Kaschmir und moderne High-Tech-Gewebe halten gut warm. Ebenfalls sehr effektiv sind Pulswärmer. Sie wärmen die Handgelenke und verhindern, dass der Rest des Körpers zu frieren beginnt. Wer schnell fröstelt, sollte sich keinesfalls nur mit der Kuscheldecke aufs Sofa lümmeln. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und sorgt so dafür, dass wärmendes Blut in alle Körperregionen gepumpt wird. Walken, Joggen oder Wandern können die Körpertemperatur für einige Zeit erhöhen. Neben körperlicher Aktivität hilft aber auch Entspannung. Mit Yoga, Qi Gong oder autogenem Training wird der Körper ebenfalls gut durchblutet.

Gleichmäßig heizen

Unverhältnismäßiges Heizen kann schnell zur Belastung für das Haushaltsbudget werden. Im Winter 2008 lagen die Heizkosten in Deutschland rund 20 Prozent über dem Vorjahresdurchschnitt (Quelle: Test.de). Sparsamer zu heizen, bedeutet nicht automatisch, dass man in den eigenen vier Wänden frieren muss. Bei massiven Häusern mit Ziegelmauerwerk empfiehlt es sich gleichmäßig zu heizen. Lässt man die Räume zwischenzeitlich abkühlen, so kostet dies nicht nur eine Menge Energie, sondern auch Zeit, um die Räume wieder auf „Betriebstemperatur“ zu bringen.

Immonet-Tipp: Lassen Sie die Heizung auf reduzierter Stufe laufen, wenn Sie nicht zu Hause sind. Das abgekühlte Mauerwerk nimmt sonst beim Aufheizen viel Wärme weg.
In einer Wohnung müssen auch im Winter keine tropischen Temperaturen herrschen. Hier gilt die Faustregel: Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Die Raumtemperatur in Wohn- und Esszimmern sollte im Schnitt 20 Grad betragen. Das entspricht der Stufe „3“ auf dem Thermostatventil. In Kinderzimmern und Bädern dürfen es 22 bis 23 Grad sein. In der Küche hingegen reichen meist 18 Grad, da Backofen oder Herd den Raum mitheizen. In Schlafzimmern sind 16 Grad für einen gesunden Schlaf absolut ausreichend, in Kellerräumen genügen bereits sechs Grad.

Mit der richtigen Wärmedämmung Energie sparen

Die beste Heizung ist wirkungslos, wenn zu viel Wärme durch undichte Fenster, Türen und Dächer verloren geht. Mit der richtigen Wärmedämmung sparen Sie in einem Einfamilienhaus mehrere Tausend Euro Heizkosten – in einem Zeitraum von zehn Jahren. Vor allem die Dachdämmung ist eine Investition, die kurzfristig zu realisieren ist und sich meist schon in der ersten Heizperiode auszahlt. Häuser mit großer Glasfront verlieren Wärme durch die Fenster. Hier können Wärmeschutzverglasung und gedämmte Rahmen viel Energie einsparen. Auch richtiges Lüften hilft. Bei gekippten Fenstern tauscht sich die Luft zwar allmählich aus, aber gleichzeitig entweicht auch Wärme. Viel effektiver ist das sogenannte „Stoßlüften“. Einfach mehrmals am Tag die Fenster für fünf bis zehn Minuten ganz öffnen und Durchzug machen. Das spart Energie und hilft zudem gegen Schimmelbildung.

(Redaktion)


 


 

Wärme
Grad
Körper
Fenster
Winter
Heizkosten
Energie
immonet
heizen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Wärme" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: