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Tipps für den Winter

Auch Batterien können frieren

Wenn das Auto plötzlich nicht mehr anspringt: Kurzanleitung zur richtigen Starthilfe und Tipps für ein langes Leben der Autobatterie.

Noch schnell ein Biss ins Frühstücksbrötchen, ein letzter Schluck Kaffee, Mantel und Handtasche geschnappt - morgens muss es schnell gehen. Davon können Berufstätige ein Lied singen. Das gilt ganz besonders dann, wenn sie vorher noch den Nachwuchs in Schule oder Kindergarten absetzen wollen. Da zählt jede Minute. Umso ärgerlicher, wenn in einer solchen Situation der Wagen einfach nicht anspringen will. Schuld daran, gerade in der kalten Jahreszeit, ist meist die Autobatterie.

Denn diese wird bei niedrigen Temperaturen besonders stark gefordert: Sitzheizung, Gebläse und Licht sorgen dafür, dass sie vor allem auf Kurzstrecken massiv an Energie verliert. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass der Wagen lediglich ein müdes Röcheln von sich gibt und nur noch mit Starthilfe wieder zu bewegen ist.

Erst das rote, dann das schwarze Kabel

Ein Fall, in dem man folgendermaßen vorgeht: Zunächst muss die Verbindung der beiden Pluspole mit dem roten Kabel hergestellt werden. Danach mit dem schwarzen Kabel den Minuspol des Spenderfahrzeugs mit einem Massepunkt des Pannenfahrzeugs, beispielsweise dem Motorblock, verbinden. Dann zuerst den Motor des Spenders, anschließend das Pannenfahrzeug starten und den Motor laufen lassen. Vor dem Abklemmen der Kabel, am Empfängerfahrzeug einen Verbraucher - z.B die Lüftung - einschalten.

Doch mit der richtigen Vorbeugung muss es gar nicht erst so weit kommen, erklären die Experten vom Allianz Zentrum für Technik. Deshalb gilt: während der Fahrt niemals alle elektrischen Verbraucher gleichzeitig einschalten. Vor der Nutzung von Radio oder Klimaanlage sollte immer erst der Motor gestartet werden. Regelmäßige Pflege ist ein weiterer wichtiger Faktor, denn Schmutz und Feuchtigkeit sind ein Nährboden für Kriechströme, die die Batterie langsam, aber sicher entladen.

Empfehlenswert ist ein professioneller Check in der Werkstatt rechtzeitig zu Beginn des Kälteeinbruchs. Dort wird die Batterie überprüft, gereinigt, gewartet oder im Bedarfsfall ausgetauscht. So kann man auch in Herbst und Winter morgens voll durchstarten.

(Redaktion)


 


 

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