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Wirtschaftsklimaindikator im Euroraum sinkt weiter

und fällt auf den niedrigsten Wert seit Anfang 1993. Der Rückgang des ifo Indikators resultiert überwiegend aus ungünstigeren Urteilen zur gegenwärtigen Wirtschaftslage. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate bleiben nahezu unverändert pessimistisch. Den Umfrageergebnissen zufolge wird sich der Abschwung im Euroraum weiter fortsetzen.

Der Wirtschaftsklimaindikator ist im vierten Quartal 2008 in fast allen Ländern des Euroraums gesunken und liegt nun deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Am ungünstigsten ist das Wirtschaftsklima in Spanien und Irland. Die Urteile zur gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage verschlechterten sich diesmal vor allem in Italien, Belgien, Frankreich, Österreich und Deutschland. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate bleiben in den meisten Ländern deutlich pessimistisch, in Irland, Portugal und den Niederlanden haben sie sich weiter verschlechtert.

Im Laufe der nächsten sechs Monate wird mit einem verstärkten Rückgang der Inflationsrate gerechnet. Die Leitzinsen dürften nach Meinung der WES Experten im Laufe der nächsten sechs Monate weiter gesenkt werden; auch bei den Kapitalmarktzinsen wird ein Rückgang erwartet. Im Vergleich zum Euro wird der US-Dollar trotz der bereits eingetretenen Wertsteigerung noch als leicht unterbewertet eingeschätzt. In den kommenden sechs Monaten wird eine weitere Erholung des US-Dollar erwartet. Nach der eingetretenen Verteuerung wird der japanische Yen nur noch als leicht unterbewertet bezeichnet. Das britische Pfund gilt demgegenüber als angemessen zum Euro bewertet.

(Redaktion)


 


 

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