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Wirtschaftsweiser hält Opel-Pleite für vertretbar

(ddp-nrw). Der neue Wirtschaftsweise Christoph Schmidt hält eine Pleite des Autoherstellers Opel für vertretbar. «Eine geordnete Abwicklung heißt nicht, dass auf einmal alles weg ist», sagte der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), dem Internetportal des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» am Sonntag. «Das Know-how der Mitarbeiter, die Maschinen - all das bleibt vorhanden. Eine Restrukturierung ist nicht das Ende, sondern ein Neuanfang», erläuterte er.

Schmidt, der dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Bundesregierung seit dieser Woche angehört, lehnte staatliche Eingriffe bei Opel ab. «Auf dem Automarkt gibt es eine bestimmte Nachfrage - unabhängig von der Zahl der Anbieter», sagte er. «Momentan ist die Produktionskapazität zu hoch. Man wird also Kapazitäten abbauen müssen», betonte Schmidt.

Opel beschäftigt in Deutschland im hessischen Rüsselsheim sowie in Bochum, im thüringischen Eisenach und Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz rund 25 000 Mitarbeiter.

ddp/rab/sam

(Redaktion)


 


 

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