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  • 03.06.2010, 12:35 Uhr
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25. Museumsrunde im LWL Freilichtmuseum

Der effiziente Umgang mit Wissen wird Wachstumsfaktor Nr. 1

Das ist die Prognose des Wirtschaftsjournalisten und Autoren Eric Händeler. Er berichtete als Gastredner beim diesjährigen Jubiläum der Museumsrunde im LWL Freilichtmuseum in Detmold über Kondratieffzyklen und wachstumsbestimmende Technologien.

Zuvor diskutierten IHK-Präsident Ernst-Michael Hasse, Hochschulpräsident Prof. Tilmann Fischer und Landrat Friedel Heuwinkel über die Bedeutung von Wissenstransfer, Vernetzung und Kooperation.

Die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK), die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe blicken als Veranstalter auf 25 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurück. Das Konzept der Museumsrunde sei nach wie vor zukunftsfähig, waren Hasse, Prof. Fischer und Heuwinkel in der Talkrunde einig. Denn schließlich bringe die zentrale Veranstaltung für den Wissenstransfer in Lippe Jahr für Jahr über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen.

"Die Zusammenarbeit mit der Hochschule lohnt sich in mehrerer Hinsicht," zeigte sich Ernst-Michael Hasse überzeugt. Denn das wachsende Wissen könne kaum ein Unternehmen allein bewältigen. Durch Hochschulkooperationen profitiere man von neuem Wissen. Immer wichtiger werde es gerade für die mittelständischen Unternehmen, so Hasse, frühzeitig junge Studierende kennenzulernen und auf sich aufmerksam zu machen. Das sei das Fachkräftepotenzial der Zukunft.

Prof. Tilmann Fischer betonte, dass die Wirtschaft ein immer wichtigerer Partner bei der Finanzierung von Projekten sei. Mit über sechs Millionen Euro Drittmitteln stünde die Hochschule OWL in NRW gut da. Über das Finanzielle hinaus sei der enge Draht zu den Unternehmen aber auch wichtig, um bedarfsgerecht auszubilden. Fischer freute sich vor allem über herausragende Kooperationsprojekte wie das Centrum Industrial IT in Lemgo, in dem in Kürze Unternehmen und Hochschule in einem Gebäude gemeinsam forschen.

Damit sei die Region auf dem richtigen Weg, befand auch Eric Händeler. Denn Wissen werde der Wachstumsmotor im nächsten Kondratieffzyklus. Die Qualität des Wissenstransfers hänge dabei von der Fähigkeit zu kommunizieren und sich zu vernetzen ab. "Dazu müssen die Menschen sozialkompetent und körperlich wie mental fit sein." Darin sieht Händeler die Herausforderung. Denn in der Wissensarbeit der Zukunft müssten sich Menschen von jung bis alt ihren Kompetenzen entsprechend einbringen dürfen. "In den Unternehmen können wir uns Status- oder organisationsbedingte Reibungsverluste sowie die Entlassung älterer Mitarbeiter nicht mehr leisten," meinte Händeler. Hier gebe es in ganz Deutschland noch enorme Defizite.

(Redaktion)


 


 

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