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Umweltprämie

Zahlreiche Politiker lehnen längere Abwrackprämie ab

Der FDP-Wirtschaftsexperte Rainer Brüderle lehnt weitere Mittel für die Abwrackprämie ab. «Das ist Wahlkampf durch den Auspuff auf Kosten der Steuerzahler», sagte Brüderle den Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Die Abwrackprämie sei ökologischer und ökonomischer Unsinn und führe zu erheblichen Marktverzerrungen. «Die Abwrackprämie wirkt wie eine harte Droge. Eine Verlängerung würde die Entziehung nur umso härter machen", sagte Brüderle.

Unions-Finanzexperte Michael Meister (CDU) sagte dem Blatt: «Der
Steuerzahler ist nun genug zur Kasse gebeten worden.» Die bereits
erfolgte Anhebung von 1,5 auf 5 Milliarden Euro sei überaus großzügig
gewesen und habe allen Interessierten genug Planungssicherheit
gebracht. Die Diskussion im Automobilbau müsse jetzt auf geeignete
Anpassungsstrategien für die Stunde Null nach dem Auslaufen der
Umweltprämie gerichtet werden, und zwar ohne großzügige Subventionen.

Auch die wirtschaftspolitische Sprecherin der
SPD-Bundestagsfraktion, Ute Berg, lehnte eine abermalige Aufstockung
der Mittel für die Abwrackprämie ab.

Niedersachsens SPD-Landeschef Garrelt Duin forderte dagegen,
jeder, der sein Auto verschrotte, solle bis zum Jahresende die volle
Prämie erhalten. «Sollte der Fördertopf vorher ausgeschöpft sein,
muss er aufgestockt werden», sagte Duin der «Bild»-Zeitung
(Onlineausgabe).

(Redaktion)


 


 

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