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  • 06.08.2019, 14:32 Uhr
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  • Deutschland
Personal

Warum sich für den Arbeitgeber kleine Aufmerksamkeiten für Mitarbeiter lohnen können

Ob eine Flasche Champagner zum Geburtstag, ein Blumenstrauß zum Firmenjubiläum oder eine Schachtel Pralinen zu Weihnachten - Aufmerksamkeiten vom Chef nehmen Arbeitnehmer immer mehr als besondere Wertschätzung wahr; Studien zufolge können sie sogar nachhaltig das Betriebsklima verbessern. Höchste Zeit also, den Mitarbeitern eine kleine Freude zu bereiten.

Bildrechte: Flickr present Marita CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Laut der Studie "Arbeitsmotivation 2018", durchgeführt von der ManpowerGroup Deutschland, wünschen sich 65 Prozent aller Befragten auf der Arbeit vor allem nette Kollegen und einen freundlichen Chef. Etwa ein Viertel der Befragten hat zudem angegeben, dass ihnen neben Anerkennung und Lob auch kleine Aufmerksamkeiten vom Chef wichtig sind. Wie teuer das Mitarbeitergeschenk ausfallen sollte, wurde nicht gefragt, doch anzunehmen ist, dass es den meisten Arbeitnehmern vor allem um die Geste geht.

Doch Vorsicht: Arbeitgeber sollten ihre geschätzten Mitarbeiter nicht bloß mit billigen Give-aways abspeisen, um die Zufriedenheit im Unternehmen zu steigern. Vielmehr kommt es den Mitarbeitern auf den Nutzen und zunehmend auch auf die Nachhaltigkeit der Produkte an. Statt eines günstigen Kugelschreibers, der womöglich schnell kaputtgeht, erfreuen sich langlebige Produkte wie beispielsweise Einkaufstüten aus Baumwolle oder auch Handtücher großer Beliebtheit. Diese lassen sich heutzutage bei entsprechenden Anbietern ganz individuell bedrucken und bieten zudem den Vorteil, dass die Mitarbeiter in ihrer Freizeit kostenlos Werbung für das Unternehmen machen - sofern das Firmenlogo gut sichtbar auf dem Mitarbeitergeschenk prangt.

Sachbezugsfreigrenze für Mitarbeitergeschenke

Sparsamen Unternehmern sei gesagt: Mitarbeitergeschenke sind sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer bis zu einem Wert von 44 Euro steuerfrei. Voraussetzung dafür ist, dass der monatliche Freibetrag nicht schon für andere Sachleistungen wie etwa das Jobticket genutzt wurde. Bei besonderen Anlässen wie zum Beispiel einer Hochzeit oder einem Geburtstag ist sogar eine Steuerbefreiung für Geschenke bis zu einem Wert von 60 Euro pro Anlass möglich. Werden die aufgeführten Freigrenzen überschritten, muss das Unternehmen den gesamten Betrag versteuern.

Wer trotz Steuerfreibetrag nicht so viel Geld für jeden einzelnen Mitarbeiter ausgeben möchte, sollte zumindest die Initiative ergreifen und mit kleinen Überraschungen wie beispielsweise kostenlosem Eis, einer Runde Pizza oder einem Feierabendbier für ein gewisses Gefühl der Wertschätzung bei seinen Mitarbeitern sorgen. Auch das kann sich positiv auf die Attraktivität des Unternehmens auswirken.

(Redaktion)


 


 

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