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  • 14.02.2016, 07:58 Uhr
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  • Deutschland
Produktionsabläufe

Produktionsoptimierung: Aktuelle Lage analysieren und passende Lösungen auswählen

Die wachsende Konkurrenz ist für Unternehmen ein großer Nachteil in der fortschreitenden Globalisierung. Um Wettbewerbern einen Schritt voraus zu sein, müssen Firmen ihre Produktion optimieren.

Optimale Produktionsabläufe werden im Idealfall bei der Planung einer Fabrik ausgearbeitet. Leider ist das nicht immer der Fall oder die Produktionsabläufe sind veraltet, weil sie vor vielen Jahren konzipiert wurden. In beiden Fällen sind neue Lösungen vonnöten.

Bestandsanalyse: Die aktuelle Lage des Produktionsprozesses

Industrielle Produktionen finden in einer Fabrik statt. Diese besteht aus mehreren Elementen:

  • Standort
  • Gebäude und Struktur
  • Fabriklayout

Weiterhin spielen für die Produktion zwei weitere Elemente eine große Rolle: Die Logistik und Arbeitsorganisation. Ziel jeder Fabrik ist es, mithilfe von Rohmaterialien das gewünschte Produkt zügig, wirtschaftlich lohnenswert und qualitativ hochwertig herzustellen.

Im Rahmen einer Produktionsoptimierung ist zunächst eine Analyse der aktuellen Abläufe durchzuführen. Darin wird der gesamte Ablauf der Produktion erfasst und der Zeit- sowie Kostenaufwand kalkuliert. Anhand dieser Daten können Unternehmer ermitteln, wo Optimierungen sinnvoll sind und implementiert werden können.

Verwendung von Sondermaschinen im Unternehmen

Kein Unternehmen gleicht dem Anderen. Aus diesem Grund kommen im Idealfall individuelle Maschinen in einer Firma zum Einsatz, die speziell auf deren Bedürfnisse angepasst wurden. In der Praxis sieht es anders aus. Aus Kostengründen entscheiden sich Unternehmer gerne für Anlagen von der Stange. Diese funktionieren, arbeiten aber nicht zu einhundert Prozent effizient .

Im Rahmen der Prozessoptimierung bietet die VGS Automatisierungstechnik GmbH Unternehmen mit ihrem Sondermaschinenbau eine zukunftsweisende Lösung an. Jede Maschine wird getreu den Kundenwünschen für spezifische Prozesse im Produktionsablauf hergestellt. Die Arbeit der Maschinen reicht vom Sortieren von Rohmaterialien über spezielle Förderbänder mit integriertem Hublift bis hin zur ausgefeilten Säge mit Winkelschnitten.

Der Kauf einer Sondermaschine ist verständlicherweise mit einer erhöhten Investition verbunden. Diese amortisiert sich im Laufe der Zeit. Dann beginnen die Vorteile der Investition sichtbar zu werden.

Reduzierung der Logistik- und Produktionskosten mit der Kanban-Methode

Eine Produktionsoptimierung findet nicht immer aus positiven Gründen statt, weil das Unternehmen beispielsweise expandieren möchte. Es kann sich auch um einen notwendigen Prozess in Zeiten sinkender Umsätze handeln. Speziell für dieses Szenario hat sich die sogenannte Kanban-Methode als erfolgreich bewiesen.

Die Methode Kanban entstand Ende der 1980er Jahre in Japan. Das Land der aufgehenden Sonne kämpft seit vielen Jahren mit einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Der zentrale Gedanke der Kanban-Methode ist die zentrale Organisation der Produktion und Optimierung aller Prozesse. Dazu sieht Kanban eine Gesamtanalyse der aktuellen Arbeitsprozesse vor. Anschließend müssen Unternehmer alle Arbeitsprozesse synchronisieren und standardisieren. Auf diese Weise reduzieren sie Fehler und sparen Kosten.

Um eine optimale Auslastung der Produktionsmittel zu erreichen, sieht Kanban vor, die benötigten Materialien selbst zu beschaffen.

Bei der Optimierung den Fortschritt der Technik berücksichtigen

Für die Produktionsoptimierung gibt es kein Erfolgsrezept. Jedes Unternehmen muss anhand ausführlicher Analysen selbst herausfinden, wie Prozesse kostengünstig optimiert werden können. Fakt ist, dass Firmen jederzeit über die Fortschritte der Technik informiert sein müssen. Eine kleine Neuerung auf dem Markt kann für sie eine große Optimierung der Produktion bedeuten:

Ein gutes Beispiel für einen Fortschritt in der Technik ist ein neues Kunststoffkugellager, das eine doppelte Lebensdauer verspricht und genauso viel kostet wie sein Vorgänger. Für Unternehmen, die diese Kugellager benötigen, ist bis auf den Austausch der Produkte keine Investition nötig.

Akkuschrauber werden im Bereich der Metallbearbeitung zur Norm. Inzwischen sind 12-Volt-Geräte erhältlich, die hohe Drehzahlen und gute Drehmomente besitzen. Sie erleichtern das Arbeiten, da sie ohne umständliche Kabelführungen auskommen. Der einfachere Arbeitsprozess erhöht die Produktivität und senkt die Gefahr von Fehlern.
Moderne Linearroboter erkennen ihr eigenes Schwingverhalten sowie äußere Schwingungen. Sie gleichen diese während der Produktion aus und reduzieren so die Zykluszeit.

Weitere Neuheiten im Bereich der Produktion finden Unternehmen im E-Paper Industriemagazin.at.

Produktionsoptimierung durch Automation

Neuheiten im Bereich der Produktionsoptimierung umfassen moderne Technologien wie Robotik, Machine-Vision sowie Handhabungs- und Montagetechnik. An dem Thema Automation kommen moderne Unternehmen nicht vorbei, wenn sie konkurrenzfähig bleiben möchten. Studien zufolge könnten bereits heute viele menschliche Arbeitnehmer von Maschinen ersetzt werden.

In einigen Geschäftsbereichen, beispielsweise der Fertigung von Automobilen, ist dies bereits der Fall. Deutsche Autobauer wie BMW und Mercedes setzen zum Teil ausschließlich Roboter und Maschinen für bestimmte Produktionsstraßen ein. In den USA testet BMW die Kooperation zwischen Mensch und Maschine. Durch die Arbeit beim Einbau von Türen klagen die Mitarbeiter in den Staaten über Rückenschmerzen. Roboter sollen die körperliche Belastung der Arbeiter senken.

Durch Automation lassen sich Fehler vermeiden, Fertigungsprozesse beschleunigen, der Energieaufwand lässt sich reduzieren und daraus folgt ebenfalls eine Minderung der Produktionskosten. Inspirationen für den Bereich Automation bietet die weltweit größte Messe für Produktionsoptimierung, die AUTOMATICA in München.

(Redaktion)


 


 

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