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Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel

20 Städte und Gemeinden werden im neuen Förderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“gefördert

20 hessische Städte und Gemeinden haben Grund zur Freude, wenn sie in diesen Tagen Post vom Hessischen Wirtschaftsministerium erhalten, denn sie werden in das neue Förderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ aufgenommen. Insgesamt 60 Kommunen hatten sich für eine Aufnahme in das Programm beworben.

„Ihnen allen gilt mein aufrichtiger Dank, denn mit ihrer Bewerbung für eine
Programmaufnahme haben sie den Fokus auf die Bedeutung unserer Innenstädte und Ortszentren gelenkt und besonderes Engagement bewiesen“, sagte Wirtschaftsminister Alois Rhiel am Mittwoch.

Nach eingehender Prüfung und Auswertung der vorgelegten Unterlagen durch ein Expertengremium wurden 15 Einzelprojekte und zwei kooperative Projekte ausgewählt, die mit beispielhaften Konzepten und innovativen Ideen die Jury überzeugten. Mit dem neuen Förderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ werden Bund und Land die ausgewählten Kommunen in den nächsten acht bis zehn Jahren intensiv dabei unterstützen, die Versorgungsfunktion und die Attraktivität der Innenstädte zu stärken.

Auch Private sollen zum Mitmachen gewonnen werden. Das Programm gründet sich auf verbindliche Kooperation. Das zeigt sich auch bei der Finanzierung, die von Bund, Land und Kommunen jeweils zu einem Drittel übernommen wird. Der Bund und das Land Hessen stellen noch im Jahr 2008 Fördermittel in Höhe von 5,8 Millionen Euro bereit.

Das sind zwei Drittel des „Fördertopfes“. Das dritte Drittel finanzieren die Kommunen, so dass rund neun Millionen Euro für Projekte in den Zentren zur Verfügung stehen. „Die ausgewählten Kommunen tragen als gute Beispiele für das Programm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ eine besondere Verantwortung für die Entwicklung unserer Zentren. Sie übernehmen als Modellstandorte eine wichtige Rolle für alle Kommunen, die vom Strukturwandel betroffen sind und die damit verbundenen Herausforderungen annehmen wollen. Der Strukturwandel in den Städten muss als Chance begriffen
werden.

Eine Chance für unsere Innenstädte, für eine stadtverträgliche Mischung von
Wohnen, Arbeiten und Versorgung - eine Chance für die Menschen in der Stadt“, sagte der Minister. Zur Übergabe der Zuwendungsbescheide am 31. Oktober 2008 sind die Vertreter der Kommunen nach Wiesbaden eingeladen. Die genaue Höhe der Fördermittel je Standort wird dann bekannt geben.

Folgende Standorte werden in das Programm Aktive „Kernbereiche in Hessen“ aufgenommen:

Einzelstandort

Baunatal
Bürstadt
Frankfurt am Main
Fulda
Grebenstein
Hanau
Hattersheim
Heppenheim
Kassel
Limburg an der Lahn
Mörfelden-Walldorf
Offenbach
Schotten
Viernheim
Wolfhagen

Interkommunale Kooperation
Gruppe 1:
Bad Wildungen
Edertal-Giflitz und Edertal-Bergheim
Fritzlar

Gruppe 2:
Grasellenbach Hammelbach
Wald-Michelbach

Weitere Informationen zum Programm unter:
www.aktive.kernbereiche-hessen.de

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

(rheinmain)


 


 

Aktive Kernbereiche in Hessen
Alois Rhiel
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