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Mit Werten führen

25-jähriges Jubiläum von "Heim und Partner"

Unter dem Motto „Räume schaffen – Werte vermitteln“ feierte die Treuhandgesellschaft mbH „Heim und Partner“ in der Stadthalle Gelnhausen ihr 25. Kanzlei-Jubiläum. Angesichts der weltweiten Bankenkrise hoben die Festredner die Bedeutung ethischen Wirtschaftens hervor.

Rund 120 Festgäste waren der Einladung von Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsbeistand Gerhard Heim gefolgt. In einer kurzen Begrüßungsansprache erklärte er, wie im Verlauf seiner 25-Jährigen Praxis die Vermittlung von Werten zum zentralen Gegenstand seiner Beratungstätigkeit geworden ist. „Wer Führungsverantwortung trägt, muss die Menschen achten, die mit ihm arbeiten, ihnen Freiraum zur persönlichen Entfaltung bieten“, appellierte der Geschäftsführer von Heim und Partner an seine Zuhörer. „Denn nur Respekt schafft Vertrauen.“ Entsprechend scharf kritisierte er auch die deutsche Steuergesetzgebung und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland. Im internationalen Vergleich nehme man lediglich einen der hinteren Plätze ein. „Es muss endlich Schluss sein mit dem Bevormundungsstaat“, forderte Heim entschieden, denn die Regelungsdichte „ist in den letzen 25 Jahren unerträglich geworden.“

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand der zentrale Festvortrag des Dozenten für Persönlichkeitsbildung Dr. Baldur Kirchner aus Ettenbeuren. Unter dem Titel „Führen als Vermittlung von Werten“ wies er darauf hin, dass die derzeitige Wirtschaftskrise aus seiner Sicht Ausdruck eines beklagenswerten zwischenmenschlichen Autismus und der Kontaktarmut sei. „Wer führt, nimmt Einfluss auf die Menschen, die er führt. Und nur wo es angstfreie Räume gibt, können die Mitarbeiter auch ihr volles Potential entfalten“, gab der erfahrene Seminarleiter zu bedenken. Wer in Politik, Wirtschaft und Kirche in Führungsverantwortung stehe, sei auf Phasen der sittlichen Selbstreflexion angewiesen. „Denn nur ihre Mitmenschen verleihen ihnen Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit“, erläuterte Kirchner weiter.

„Es ist eine verrückte Welt“

Landrat Erich Pipa würdigte die unternehmerische Leistung Gerhard Heims und sein kulturelles Engagement für die Region an der Opernakademie Bad Orb. In seiner Grußbotschaft ging auch er auf die Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten ein: „Es ist eine verrückte Welt, wenn Kreditinstitute das Geld verspielen, das ihnen überhaupt nicht gehört“, stellte Erich Pipa empört fest. Positiv sei an diesen Fehlentwicklungen aber, dass endlich wieder über Ethik und Moral gesprochen werde. Den einseitigen Ausstieg der Hanauer Vacuumschmelze aus dem Flächentarifvertrag kritisierte der Landrat und Wirtschaftsdezernent in Personalunion scharf. Dennoch sei die Gesamtlage im Main-Kinzig-Kreis mit einer Gesamtarbeitslosenquote von 5,4 Prozent erfreulich gut.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten überbrachte der Landesgeschäftsführer für Hessen und Thüringen die Glückwünsche des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft e.V. Günther Richter würdigte besonders Gerhard Heims fachliche Verdienste rund um die Themen „Unternehmensnachfolge“, „Risikomanagement“ und „GmbH-Haftungsrecht“.

Quelle: Heim und Partner

(Redaktion)


 


 

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