31. Journalistenstammtisch



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Beim 31. Journalisten Stammtisch am Dienstag, 7. Dezember,
gab es ordentlich Gesprächsstoff. Dieses Mal stand Michael
Bußer, Staatssekretär und Sprecher der Hessischen Landesregierung, Rede
und Antwort. Nach dem er schon viel vom Small Talk in der Gerüchteküche gehört
hat, freute er sich sehr auf den Abend. In seinem Statement zum Thema
"Mehr Gemeinsinn, weniger Streit - Politik muss für den Bürger
nachvollziehbar sein" betonte Bußer mehrmals, dass er als ehemaliger
Journalist die Medien nicht als Gegner betrachtet, sondern ganz im Gegenteil
eine Brücke zwischen Politik und Medien schlagen möchte.

 Bußer rief nochmals in Erinnerung, dass Ministerpräsident
Volker Bouffier in seiner Regierungserklärung einen neuen Stil ausgerufen habe.
Es sei nicht förderlich, wenn es in der Politik den Streit allein um des
Streites wegen gebe. Gerade bei großen politischen Fragen sei mehr
Gemeinsamkeit gefragt.

Dies, so Bußer weiter, sei auch glaubwürdiger gegenüber dem
Bürger. An die Medien appellierte Bußer, politische Debatten nicht immer zu
großen Konflikten zu  stilisieren und
auch mit dem Wort „Skandal“ vorsichtiger umzugehen. „Politische Entscheidungen
brauchen Zeit, Medien wollen die schnelle Schlagzeile. In der Mitte müssten wir
uns treffen“, so die Auffassung von Michael Bußer.

 Nicht nur Moderator Steffen Ball, sondern auch die zahlreich
erschienen Journalisten aus dem Rhein-Main-Gebiet haben den beschriebenen
Politikstil kritisch hinterfragt. Bußer hofft, dass Bouffier sich mit seinem
Politikstil durchsetzen kann und sich Nachahmer finden.

 

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