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Dresdner Bank

40 Prozent der Deutschen wollen bis Silvester noch Geld anlegen

Auf die Banken kommt bis zum Jahresende noch viel Arbeit zu: Fast jeder zweite Bundesbürger will in den nächsten Monaten noch Geld neu anlegen oder seine Anlagen umschichten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der Dresdner Bank unter 1.000 Bürgern

Grund für viele: die am 1. Januar 2009 in Kraft tretende Abgeltungsteuer.
Doch so aktiv die Verbraucher in Sachen Geldanlage auch sein mögen: Die Mehrzahl der Normalsparer plant der Umfrage zufolge kurzfristige Anlagen, die gar keinen besonderen Schutz vor der neuen Abgeltungsteuer bringen. So wollen 33 Prozent der Privatkunden Geld auf Spar- oder Tagesgeldkonten deponieren. Aber nur 14 Prozent wollen Wertpapiere kaufen. Dabei bietet gerade der Erwerb von Aktien vor dem Umstellungsstichtag 1. Januar 2009 einen Bestandsschutz. Konkret: Gewinne aus Aktienanlagen, die vor Silvester gekauft und dann mindestens ein Jahr gehalten werden, bleiben dauerhaft steuerfrei. Dagegen unterliegen ab dem kommenden Jahr alle Einkünfte aus Kapitalanlagen der neuen Abgeltungsteuer.

Vermögendere Anleger und Personen, die bereits Aktien besitzen, sind der Umfrage zufolge aufgeschlossener gegenüber dem Bestandsschutz-Vorteil: 41 Prozent der Wohlhabenden und 33 Prozent der Aktionäre wollen ihre Aktiendepots bis Jahresende noch vergrößern. „Wer ohnehin davon überzeugt ist, dass Aktienanlagen für ihn geeignet und chancenreich sind, der sollte bis Jahresende noch investieren oder sein Depot aufstocken“, rät Holger Boschke, Chef-Anlagestratege der Dresdner Bank. Grund: Ab 2009 zahlen Anleger auf Zinsen, Dividenden, Kursgewinne und alle anderen Kapitalerträge pauschal 25 Prozent Steuern plus Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls Kirchensteuer. Mit der Steuerfreiheit für Kursgewinne nach einjähriger Haltedauer ist es dann endgültig vorbei.

Quelle: Dresdner Bank

(rheinmain)


 


 

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