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Rekordbeteiligung

500 Teilnehmer bei Jahrestagung der Hessischen Landesarchäologie

(bo/ddp-hes). Der diesjährige HessenArchäologie-Tag verbucht mit rund 500 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Dies zeige, dass die hessische Landesarchäologie über ihre Aufgaben in der Denkmalpflege ein Teil der Gesellschaft sei, sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) bei derJahrestagung der Landesarchäologie am Samstag in Nidda-Salzhausen.

Aus Grabungen und Forschungsergebnissen der Landesarchäologen ergäben sich oft Projekte, «die in der Bevölkerung nachhaltig das Verständnis für die eigenen Geschichte förderten», sagte Kühne-Hörmann.

Die Landesarchäologie sei auch ein Gesichtspunkt der Struktur- und Wirtschaftspolitik geworden, sagte die Ministerin: «Gemeinden und Kreise bedienen sich der Archäologie bei der Ausrichtung ihrer kulturellen und touristischen Aktivitäten.» Als Beispiel nannte sie den Wetteraukreis, der die Marke «ArchäologieLandschaft Wetterau» ins Leben gerufen hat.

Kühne-Hörmann wies auf die Fördergelder hin, die das Land Hessen in archäologische Projekte investiert. So habe das Land etwa den Ausbau des Römerkastells Saalburg am ehemaligen Limes bei Bad Homburg seit 2003 mit rund 6,8 Millionen Euro gefördert. Weitere 2,2 Millionen Euro würden dort durch ein Bundesprogramm für nationale Welterbestätten investiert, das vom Land mitfinanziert werde.

Am Glauberg in der Wetterau entstehe derzeit für acht Millionen Euro die «Keltenwelt am Glauberg» mit archäologischem Park, Museum und einem Forschungsinstitut. Dort seien derzeit eine Wissenschaftler-Stelle und eine Stelle für einen Museumspädagogen ausgeschrieben.

(Redaktion)


 


 

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