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Metall- und Elektroindustrie

7000 Mitarbeiter bei Opel in Rüsselsheim im Warnstreik

(ddp-hes). In der Metall- und Elektroindustrie sind am Mittwoch die Warnstreiks fortgesetzt worden. Bei Opel in Rüsselsheim kamen am Vormittag rund 7000 Mitarbeiter zu einer Kundgebung zusammen, wie die IG Metall auf ddp-Anfrage mitteilte. An die Kundgebung sollte sich ein Demonstrationszug durch Rüsselsheim anschließen. Insgesamt drei Stunden sollte bei Opel die Arbeit deshalb ruhen.

IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild bezeichnete den Automobilhersteller Opel anlässlich des Aktionstages als «Musterbeispiel für die Durchsetzung der Tarifforderung». Das Unternehmen sei angesichts rückläufiger Exportmärkte auf eine Nachfragesteigerung im Inland angewiesen, sagte Schild in Frankfurt. «Die Menschen brauchen mehr Geld in den Taschen und die Wirtschaft
eine Konjunkturspritze», betonte der IG-Metall-Bezirkschef.

Im restlichen Hessen legten rund 1700 weitere Beschäftigte ihre Arbeit nieder. Die IG Metall will mit den Arbeitsniederlegungen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, ein verbessertes Angebot vorzulegen.

Die IG Metall fordert für die bundesweit rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche, darunter rund 430 000 in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, acht Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten ab Januar 2,1 Prozent mehr Lohn und eine Einmalzahlung in Höhe von 0,8 Prozent eines Jahreseinkommens für November und Dezember 2008.

(rheinmain)


 


 

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