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Aegis-Controller belastet Ruzicka und Hoff

Im Untreue-Verfahren gegen den früheren Aegis-Chef Alexander Ruzicka sagte am Mittwoch der Controller der Agentur aus. Marco L. war als Zeuge der Verteidigung aufgerufen, allerdings hat er den Angeklagten nicht entlastet. Im Gegenteil: L. widersprach Ruzickas Version, dass die Auslagerung von Kosten über Drittfirmen bei Aegis Media üblich gewesen wäre. Dies wäre auch nicht sinnvoll gewesen, so L.

Zugleich hat er bestätigt, dass an die frühere Wiesbadener Werbeagentur Zoffel Hoff Partner (ZHP) Gutschriften geflossen seien. Und dies in einer Höhe, die für die Größenordnung der betreffenden Kampagnen unüblich gewesen sei.

Der politischen Karriere des ehemaligen Agenturchefs Volker Hoff tut dies offensichtlich keinen Abbruch. Bei seiner Aussage vor dem Landgericht im vergangenen August hatte sich Hoff durch große Gedächtnislücken und bemerkenswerte Unkenntnis über den Agenturmarkt ausgezeichnet. Trotz seiner ominösen Verwicklung in die Affäre wurde er für die im Januar anstehenden hessischen Landtagswahlen erneut für seinen Wahlkreis Offenbach Land II nominiert.

Währenddessen ist der im Ruzicka-Verfahren Vorsitzende Richter Jürgen Bonk damit beschäftigt, die Zeugenlisten systematisch abzuarbeiten und zu einem baldigen Abschluss des Verfahrens zu kommen. Offensichtlich überlegt die Kammer auch, zur Einvernahme englischer Zeugen - wie Aegis-CEO Jerry Buhlman - nach London zu reisen.

Quelle: Aegis

(Redaktion)


 


 

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