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Deutsche Bank-Aktie: An der Spitze bleibt es vorerst eng

Der Vertrag des Co-Chefs der Deutschen Bank Jürgen Fitschen soll bis 2017 verlängert werden. Damit wird sich die seit 2012 bestehende Doppelführung mit Anshu Jain um vier Jahre verlängern. Aufsichtsratschef Paul Achleitner betonte am Mittwoch, dass es sich dabei um das richtige Signal für Deutschlands größtes Finanzinstitut handele. Die Aktie reagiert mit einem Plus von 0,98 Prozentpunkten.

Vertragsverlängerung im Oktober

Der Vertrag des 65jährigen Fitschen sollte ursprünglich bis Frühling 2015 laufen. Die Verlängerung erfolgt ein Jahr früher als normalerweise üblich. Aus Kreisen der Bank ließ man verlauten, dass man mit diesem Schritt Konsequenzen aus dem langwierigen Ringen um eine Josef-Ackermann-Nachfolge gezogen habe. Die damaligen Debatten zogen sich über Monate hin und verursachten starke Konflikte innerhalb des Instituts.

Fitschen soll für Stabilität sorgen

Der in enger Verbindung mit Politik und Industrie stehende Fitschen wird von vielen als stabilisierendes Gegengewicht zu Jain gesehen. Dieser hatte im Investmentbereich bereits mehrfach für Skandale gesorgt, zuletzt mit einer Manipulation des Zinssatzes Libor. Vorbehalte aus der Öffentlichkeit gibt es weiterhin aufgrund des Umstands, dass Jain in der Öffentlichkeit kaum Deutsch spricht. Ab 2017 werde er dennoch wahrscheinlich die alleinige Leitung der Bank übernehmen.

(FN)


 


 

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