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  • 10.08.2017, 16:57 Uhr
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Aktie

Nach Dividendenzahlung: Die bet-at-home Aktie im freien Fall

Im ersten Halbjahr konnte bet-at-home mit überzeugenden Zahlen auftrumpfen. Dabei punkteten vor allen Dingen Gamingertrag und Brutto-Wert. Wenn vonseiten des Wettanbieters vom Rohertrag die Rede ist, handelt es sich um die tatsächlichen Gewinnauszahlungen, die vom Einsatz übrig bleiben. Diese Werte sind im ersten Halbjahr 2016 auf insgesamt 76,8 Millionen € gestiegen. Dafür war nicht zuletzt der Bereich des Gamings verantwortlich. Allein die Sportwetten brachten 34,5 Millionen €, was mit einem Zuwachs des Spielvolumens um stattliche 23 % einherging.

Hohe Ausschüttung an die Aktionäre

Eines steht fest: Im ersten Halbjahr hat bet-at-home wirklich gut verdient. Dabei stehen 2017 nicht einmal wichtige Ereignisse im Fußball an. Demnach setzte bet-at-home weniger für das Marketing ein, da es sich nicht an großen Veranstaltungen beteilige. Mit dem Stand am 30. Juni gehören 4,7 Millionen Kunden zu den registrierten Nutzern. Diese Zahl ist stabil. Grund genug für die Anleger, kräftig in die Hände zu klatschen und diesen Kursanstieg zu feiern.

Alles in allem scheint bet-at-home sich auf einem guten Weg zu befinden. In diesem Zusammenhang sind auch die Papiere äußerst vielversprechend, was der gesamten Aktie wieder neue Potenziale einbringt. Wer mehr über den Anbieter, seine Stärken, Schwächen und Potenziale erfahren möchte, kann sich hier schlau machen.

Dividende der Hauptversammlung

Auf der aktuellen Hauptversammlung legt bet-at-home die jeweilige Dividende für das vergangene Jahr fest. Zunächst macht der Vorstand einen Vorschlag. Die Aktionäre haben dann die Gelegenheit, in diesem Rahmen zuzustimmen. Diese Dividende steht in direkter Verbindung mit der Entwicklung des Geschäftes und der damit zusammenhängenden Aktienkurse. Da ist es wenig verwunderlich, dass sich bereits im Vorfeld mehrere Schätzungen ergeben. Tiefergehende Analysen bilden die Grundlage für diese Voraussagen. Der jeweilige Jahreskurs konstatiert den Stichtag für die Dividendenrendite. So lässt sich dieser eine Tag direkt auf das Ende der Hauptversammlung datieren.

Nach der Hauptversammlung schüttet bet-at-home seine Dividende an die Anteilseigner aus. Diese lässt sich ohne Umwege auf die Konten der Aktionäre verbuchen. Wobei den Eignern die vereinbarten Beträge pro Aktie zustehen. Eine Alternative bildet die Stockdividende. In diesem Bereich gibt es für die Aktionäre jeweils die Aktien von der Gesellschaft. Bei der Sachdividende stehen Aktien der Tochtergesellschaften zur Verfügung.

Ordentlicher Dividendenzuschuss 2017

In der Hauptversammlung 2016 in Frankfurt am Main hat die Verwaltung bekannt gegeben, für die Aktie 2015 eine Dividende in Höhe von 4,50 € brutto auszuzahlen. In diesem Zusammenhang ergaben sich auch weitere Kapitalerhöhungen aus den gegenwärtigen Geschäftsmitteln. Hier kam es auch zu einer Sonderdividende für 2017, vorausgesetzt die Erwartungshaltungen erfüllen sich.

Laut der gegenwärtigen Berichte der Finanzportale macht die angekündigte Ausschüttung von 7 % bet-at-home zum SDAX-Dividendenkönig. Schließlich dürfen sich die Anleger über ein Dividendenplus in Höhe von 42,6 % freuen. Im direkten Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen satten Anstieg, über den sich wohl alle Anleger freuen.

Doch wie erklärt sich dieser Ausschüttung? Bet-at-home Geschäftsführer Michael Quatember entgegnet auf diese Frage, dass sein Unternehmen für das operative Geschäft ca. 30 Millionen € benötigt. Befindet sich auf dem Konto jedoch ein ordentliches Plus, überprüft das Unternehmen wiederum mögliche Sonderdividenden. Grundsätzlich handelt es sich bei bet-at-home um eine reine Cash-Maschine, was den Geldbeutel und die Kassen der Aktionäre wohl des Öfteren klingeln lässt.

Anbei dürfte das Turbozertifikat von HVB auf nachhaltige positive Kursimpulse setzen. Zum heutigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass die Knock-Out-Barriere 20 % entfernt liegt.

Was sagen die Experten zur bet-at-home Aktie?

Auch die Experten vom "ZertifikateJournal“ bewerten bet-at-home als eines der sehr interessanten Unternehmen, das Anleger niemals aus dem Auge lassen sollten. Nicht zuletzt dank des Rekordjahres aus 2016 haben sich die Sonderdevisen als eigentlich reizvoller Bonus herausgestellt. So setzt sich die aktuelle Dividende aus 2,50 € zuzüglich der Sonderdividende in Höhe von 5,00 € pro Anteilsschein zusammen.

Das Unternehmen möchte seine Anleger angemessen an der überdurchschnittlichen Entwicklung teilhaben lassen, um auch in Zukunft das Vertrauen in bet-at-home zu stecken. So landet immer ein Teil der Gewinne bei den treuen Anlegern. Der Geschäftsführer zeigt sich für 2017 äußerst zuversichtlich und spekuliert, dass die eingehenden Erträge und die Bruttowertbeträge auf 144 Millionen € steigen. Das dürfte für EBITDA zwischen 34 und 38 Millionen Euro bedeuten. Scheinbar offenbart sich ein weiteres Aufwärtspotenzial, das auch zukünftig nicht einknickt.

bet-at-home mit hohem Anlagerisiko

Im Juli dieses Jahres steht fest, dass die Papiere per Saldo um 1430,5 % zulegten. Das entspricht einer Performance mit durchschnittlich +31,4 % im Jahr. Auch wenn dies für eine Anlage in Höhe von 10.000 € einen lukrativen Anstieg auf 153.050 € bedeutet, ist von einem doch recht hohen Anlagenrisiko auszugehen. Schließlich bewegt sich das Verlust-Ratio mit 3,02 in einem recht hohen Bereich. Aktuell zeigt sich sogar ein Abschlag um -3,3 %. Im direkten Vergleich hat die Aktie im Vergleich zum SDAX tagesaktuell sogar ordentliche Einbußen einstecken müssen.

Liegen strengere Richtlinien zu Grunde, kostet dieses negative Merkmal einen wirklichen Champion-Titel. Schließlich müssen ordentliche Champion-Aktien über zehn Jahre hinweg mit deutlich höheren und kontinuierlichen Kursaufschlägen auftrumpfen. Aktionäre und Tippspieler dürfen heute gespannt sein, ob sich bet-at-home auch zukünftig in der Branche beweisen kann.

(Redaktion)


 


 

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