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Marktkommentar Aktien Helaba

Aktienmärkte in Asien tendieren leicht schwächer

Die US-Börsen verabschiedeten sich mit Kursgewinnen in Höhe von 0,26 %-0,37 % ins Wochenende. Bedingt durch die Tatsache, dass keine Datenveröffentlichungen auf der Agenda standen, rückte der dreifache Verfalltermin in den Fokus. Allerdings hielt sich der direkte Markteinfluss, im Vergleich mit der Vergangenheit, in Grenzen. In den USA stehen in dieser Woche eine ganze Reihe von Konjunktur- und Unternehmensdaten zur Veröffentlichung an. Erstgenannte bergen Enttäuschungspotenzial.

Zu erwähnen sind beispielsweise die Immobilienverkaufszahlen. Vor allem für die Eigenheimverkäufe mahnen die unerwartet stark rückläufigen Verkaufszahlen in Kalifornien zur Vorsicht. Zwar liefern die schwebenden Hausverkäufe eine positive Indikation, die Konsensschätzung eines Verkaufsplus von 2,1 % scheint aber zu optimistisch. Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter werden unserer Einschätzung nach ebenfalls unterhalb der Markerwartung liegen. Hier lässt der im August zu verzeichnende Rückgang der Boeing- Bestellungen auf eine Stagnation schließen. Ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor ist aber ein Auftragsplus wahrscheinlich.

Während fundamentale Daten den Konjunkturoptimismus etwas dämpfen, dürfte die US-Notenbank bei ihrer anstehenden FOMC-Sitzung die Rezession für beendet erklären. Hinweise auf eine geldpolitische Wende wird es aber nicht geben. Unternehmensseitig werden Quartalsberichte u. a. von Lennar Corp, Carnival Corp., AutoZone, Cintas, General Mills, Paychex, Bed Bath & Beyond, McCormick, und KB Home veröffentlicht. Die erwarteten, größeren Kursausschläge im Rahmen des dreifachen Verfalltermins blieben aus. Offensichtlich wurden die „Posititionsanpassungen“ bereits im Vorfeld abgearbeitet. Schlussendlich verbuchte der Dax leichte Abschläge in Höhe von 0,48 % auf 5.703,83 Punkte.

Gesucht waren Aktien von BASF, fundamentale Gründe für den Kursanstieg waren nicht auszumachen, vielmehr spielte die Charttechnik eine große Rolle. Nachdem die obere Begrenzung im Bereich von 37,11 EUR überwunden werden konnte, sorgten Anschlusskäufe für eine Verstärkung der Impulsbewegung. Gewinnmitnahmen reduzierten aber das Kursplus bis zum Handelsschluss. Unternehmensseitig stehen in dieser Woche kaum nennenswerte Veröffentlichungen an, so dass man sich ausschließlich auf die Konjunkturdaten konzentrieren wird. Insbesondere werden die Frühindikatoren im Mittelpunkt des Interesses, wie der ifo-Geschäftsklimaindex und die vorläufigen europäischen Einkaufsmanagerindizes stehen. Die bereits veröffentlichten Umfragen des ZEW und des Sentix sowie die freundliche Entwicklung der Aktienmärkte machen weitere Stimmungsverbesserungen wahrscheinlich.

Bei unserer heutigen Chartbesprechung wollen wir einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen und auf die Fibonacci-Zeitzonen (auf Monatsbasis) schauen. Wie in der Grafik zu erkennen ist, liegt der aktuelle Monat auf einer entsprechenden Zone. In der dahinter stehenden Theorie wird unterstellt, dass die Wahrscheinlichkeit für die Ausbildung eines Kursextrempunktes an einer solchen Marke sehr hoch ist. Auf dieser Basis scheint es ratsam, Bestände auf der Unterseite abzusichern. Der nächste „Extrempunkt“, gekennzeichnet durch einen „blauen Balken“ im Chart des Dax fände sich dann im Februar. Die nächsten großen Unterstützungsmarken lassen sich bei 5.595 und 5.478 Punkten definieren, während der Widerstand bei 5.845 Zählern als massiv zu bezeichnen ist.

Quelle: Helaba

(Redaktion)


 


 

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