Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Finanzen Finanz-News
Weitere Artikel
Marktkommentar Devisen

Aktienmärkte in den USA erholen sich um 10-11 %

Die Verunsicherung der Marktteilnehmer ist groß und Marktvolatilitäten bleiben hoch. Insbesondere der konjunkturelle Ausblick sorgt für Nervosität. Entsprechend richtet sich der Blick heute auf die Zinsentscheidung der US-amerikanischen Notenbank. Dass die Fed den Leitzins senkt gilt am Markt als ausgemachte Sache.

In der OIS-Kurve wird mehrheitlich ein Leitzinsniveau von 0,75 % eskomptiert. Wenngleich in diesen Tagen nichts ausgeschlossen werden kann, halten wir eine Reduzierung um 50 Basispunkte auf 1,00 % für das wahrscheinlichste Ergebnis. Aus Kreisen der Fed gab es kein klares Signal dafür, dass ein ungewöhnlich großer Schritt vollzogen wird. Gleichwohl haben die Notenbanker per saldo die Bereitschaft bekundet mit Zinssenkungen auf das eingetrübte wirtschaftliche Umfeld zu reagieren, da die Inflationsgefahren abnehmen.
Das begleitende Statement wird insofern von Interesse sein, als das die Marktteilnehmer dieses auf Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik untersuchen werden. Wir gehen davon aus, dass die Tür für eine weitergehende geldpolitische Lockerung offen bleibt.

Ungeachtet der insgesamt rezessiven Tendenzen in den USA könnten die Auftragseingänge für langlebige Güter auf der positiven Seite überraschen. Boeing meldet einen Anstieg der Flugzeug-bestellungen und auch die Auftragsschätzungen innerhalb des Indexes der Frühindikatoren haben im September zugelegt. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Konsensschätzung von –1,0 % als zu niedrig an. Sogar ein leichtes Plus kann nicht ausgeschlossen werden.

In Deutschland werden weitere Inflationsdaten der Bundesländer veröffentlicht. Wie schon im Falle Nordrhein-Westfalens dürften die Preise im Monatsvergleich gesunken sein und zudem drückt ein Basiseffekt die Jahresinflationsrate. Auch die vorläufige deutsche Teuerungsrate könnte heute noch veröffentlicht werden und die Entspannung auf nationaler Ebene bestätigen. EUR-USD: Der Euro konnte sich über 1,2330 heute noch veröffentlicht werden und die Entspannung halten und erholte sich bis 1,2839. Zwar fehlen nachhaltige Bodenbildungssnale, der Stochastic aber konnte drehen. Die Trendfolgeindikatoren sind jedoch noch im Verkauf, so dass es verfrüht erscheint, auf eine dauerhafte Erholung des Euros zu setzten. Zudem könnte eine positive Überraschung bei den Durable Goods eine Belatung für die Gemeinschaftswährung darstellen. Widerstände zeigen sich bei 1,2840un1,3000 sowie im Bereich 1,3260. Unterszungen sind bei 1,2600 und 1,2400 zu lokalisieren. Trading-Range: 1,2400 - 1,2685.%

(Redaktion)


 


 

Aktienmärkte USA
Besserung Aktienmärkte USA;

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Aktienmärkte USA" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: