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Börse, 16. Januar

Aktienmarkt beendet Handelswoche mit Gewinnen

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat die Handelswoche mit Gewinnen beendet. Der Leitindex DAX schloss um 0,7 Prozent fester bei 4366 Punkten. Der MDAX legte leicht um 0,2 Prozent auf 5079 Zähler zu. Der TecDAX verbesserte sich um 2,4 Prozent auf 471 Punkte. Beobachter sprachen von einer überfälligen technischen Erholung nach den vorherigen Verlusten. Selbst schwache Zahlen von der Citigroup und der Bank of America vermochten die Erholung nicht zu bremsen.

Der Handel in New York begann vor dem langen Wochenende uneinheitlich. Der Dow-Jones-Index stieg bis 17.45 Uhr um 0,2 Prozent auf 8229 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-Composite verlor dagegen leicht 0,3 Prozent auf 1508 Zähler. Bestenfalls von einem leichten Hoffnungsschimmer lässt sich nach Einschätzung eines Ökonomen angesichts der Verbraucherstimmung sprechen. Positiv sei sicher, dass man den zweiten Anstieg in Folge sehen. Allerdings sei das eine Erholung auf sehr niedrigem Niveau. Die Entwicklung der Benzinpreise hätte eigentlich bessere Daten bringen müssen. Das deute auf anhaltende Zurückhaltung der US-Verbraucher hin.

Der Euro wurde am Abend etwa leichter zu 1,3265 Dollar gehandelt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) einen Referenzkurs von 1,3270 Dollar festgelegt. Nach der Zinssenkung der EZB am Vortag gab es Analysten zufolge keine größeren Impulse. Zudem haben die USA ein langes Wochenende vor sich: Am Montag sind wegen des «Martin-Luther-King-Day» die Börsen geschlossen, am Dienstag tritt Barack Obama das Amt des 44. Präsidenten der USA an. Händler setzten darauf, dass der Euro im Umfeld der Amtseinführung von Barack Obama seine Erholung fortsetzt.

Stärkster Gewinner im DAX waren Münchener Rück, die sich um 4,9 Prozent auf 112,00 Euro verteuerten. ThyssenKrupp kletterten um 4,0 Prozent auf 16,95 Euro. SAP gewannen 3,4 Prozent auf 26,92 Euro. Am anderen Ende standen nach Anfangsgewinnen vor allem Infineon unter Druck. Der Wert der Aktie brach um 16,1 Prozent auf 0,71 Euro ein. Daneben büßten erneut Finanztitel ein. Deutsche Postbank verloren 10,2 Prozent auf 8,65. Commerzbank und Deutsche Bank gaben ebenfalls deutlich nach.

In der zweiten Reihe führten HeidelbergCement die Liste der Gewinner an. Die Papiere verteuerten sich um 9,5 Prozent auf 31,50 Euro. Analysten zufolge profitierten sie von einem Medienbericht über das Interesse von Beteiligungsfirmen an dem Baustoffkonzern. ProSiebenSat.1 legten um 8,6 Prozent auf 3,15 Euro zu. Norddeutsche Affinerie stiegen um 7,3 Prozent auf 25,45 Euro. Auf der anderen Seite standen vor allem TUI unter Druck und schlossen um 9,7 Prozent leichter bei 6,52 Euro. Continental verloren 6,6 Prozent auf 18,31 Euro.

Im TecDAX haussierten Kontron mit einem Plus von 8,0 Prozent auf 6,05 Euro. Software AG legten 7,1 Prozent auf 37,25 Euro zu. Roth + Rau gewannen 6,2 Prozent auf 13,27. Schwächer notierten dagegen Solon, die 1,9 Prozent auf 11,42 Euro nachgaben. Rofin Sinar und Jenoptik notierten ebenfalls leichter.

(Redaktion)


 


 

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