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Börse, 28. September

Aktienmarkt beginnt nach Bundestagswahl freundlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat die neue Handelswoche nach der Bundestagswahl mit Gewinnen begonnen. In den ersten Handelsminuten legte der Leitindex DAX um 0,9 Prozent auf 5631 Punkte zu. Der MDAX stieg 0,8 Prozent auf 7210 Zähler. Der TecDAX legte um 0,2 Prozent auf 740 Punkte zu. Zwar sei die neue Regierung günstig für Versorger, da die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden dürften, sagte ein Händler. Der Wahlsieg von Union und FDP sei aber «eingepreist», hieß es.

Enttäuschende Konjunkturdaten haben am Freitag die Stimmung an der New Yorker Wall Street gedämpft. In der Folge verlor der Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 9665 Punkte. Der Nasdaq Composite sank um 0,8 Prozent auf 2091 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4607 Dollar schwächer gehandelt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank am Freitag einen Referenzkurs von 1,4670 Dollar festgestellt. Der Devisenmarkt sei momentan richtig in Bewegung, sagte ein Händler. Das Thema Risiko rücke wieder in den Fokus der Anleger. Zum Wochenstart stehen die vorläufigen deutschen Verbraucherpreise auf der Agenda.

Im DAX zogen erwartungsgemäß die Energiewerte an. E.ON kletterten um 4,2 Prozent auf 29,40 Euro. RWE verteuerten sich um 3,5 Prozent auf 64,34 Euro. Daneben waren mit Commerzbank, Deutsche Bank, Hannover Rück und Allianz Finanzwerte gesucht. Die wenigen Verlierer wurden von Daimler angeführt, die 0,7 Prozent auf 33,43 Euro verloren. Fresenius Medical Care gaben ebenso 0,7 Prozent auf 33,85 Euro nach.

In der zweiten Reihe führten Baywa die Gewinner mit einem Plus von 4,3 Prozent auf 24,20 Euro an. Continental zogen um 3,8 Prozent auf 37,63 Euro an. Unter Druck standen dagegen EADS mit Abschlägen von 0,8 Prozent auf 14,61 Euro.

Im TecDAX gewannen allen voran QSC 3,4 Prozent auf 1,83 Euro. Jenoptik notierten 2,9 Prozent auf 3,89 Euro fester. Unter Druck standen dagegen allen voran Erneuerbare-Energien-Werte. Solarworld sanken um 2,1 Prozent auf 15,68 Euro. Centrotherm gaben 1,6 Prozent auf 30,18 Euro nach. Q-Cells, SMA Solar und Phoenix Solar gehörten im Zug der erwarteten Renaissance der Atomenergie ebenso zu den Verlierern.

(Redaktion)


 


 

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