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Börse, 24. November Abendzusammenfassung

Deutscher Aktienmarkt schließt überwiegend leichter

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag nach dem fulminanten Wochenstart eine Verschnaufpause eingelegt und überwiegend leichter geschlossen.

Letztlich verlor der DAX 0,6 Prozent auf 5769 Punkte. Der MDAX gab ebenso 0,6 Prozent auf 7324 Zähler nach. Der TecDAX verbuchte dagegen leichte Gewinne um 0,2 Prozent auf 781 Punkte. Händler sprachen von einem ruhigen Geschäft. Während der Ifo-Index den Markt stützte, blieben die am Nachmittag folgenden US-Konjunkturdaten insgesamt ohne Wirkung, hieß es im Handel.

Der Euro wurde am Abend zu 1,4935 Dollar leichter gehandelt. Am Nachmittag hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,4969 Dollar festgestellt hat. Grund für den Rückschritt seien revidierte US-Konjunkturdaten, die besser ausgefallen sind als erwartet, hieß es. Der robuste Ifo-Index habe dem Euro zuvor sicherlich etwas Rückenwind verliehen, sagte ein Händler.

In New York begann die Wall Street am Dienstag leichter. Bis 18.25 Uhr MEZ verlor der Dow-Jones-Index 0,4 Prozent auf 10 408 Punkte. Der technologielastigere Nasdaq Composite büßte 0,6 Prozent auf 2164 Zähler ein. Nach dem kräftigen Plus zum Wochenstart leide der Handel unter Gewinnmitnahmen, hieß es. Leicht belastend wirke zudem, dass die US-Wirtschaft im dritten Quartal nicht so stark gewachsen ist wie zunächst ausgewiesen, wenngleich der Prognosewert für die revidierte Zahl übertroffen wurde.

Stärkster Verlierer im DAX waren Volkswagen mit Abschlägen von 5,6 Prozent auf 89,04 Euro. Commerzbank fielen um 3,4 Prozent auf 6,44 Euro. Deutsche Bank gaben 1,9 Prozent auf 49,98 Euro nach. Hier sprachen Händler von Gewinnmitnahmen und verwiesen zudem auf negative Vorgaben aus Asien. Am anderen Ende notierten dagegen Infineon im Sog erneut aufgekommener Übernahmespekulationen um 2,2 Prozent fester bei 3,25 Euro. Henkel kletterten um 0,5 Prozent auf 34,10 Euro. «Der Markt sucht defensive Titel mit Wachstumscharakter», sagte ein Händler dazu.

In der zweiten Reihe standen Pfleiderer ganz oben auf den Verkaufslisten. Die Drittquartalszahlen ließen noch keine operative Ertragswende erkennen, meinten Analysten. In der Folge fielen die Papiere um 7,2 Prozent auf 6,79 Euro zurück. ElringKlinger verloren 4,1 Prozent auf 15,00 Euro. Aareal Bank ermäßigten sich um 3,7 Prozent auf 14,15 Euro. Gesucht waren dagegen Gerresheimer mit einem Plus von 3,5 Prozent auf 23,19 Euro. Douglas verteuerten sich um 2,9 Prozent auf 33,80 Euro.

Im TecDAX waren vor allem Centrotherm gesucht, die sich um 6,2 Prozent auf 39,50 Euro verteuerten. Bechtle gewannen 3,8 Prozent auf 17,39 Euro. Roth + Rau legten 2,3 Prozent auf 26,60 Euro zu. Unter Druck standen auf der anderen Seite Dialog Semiconductor mit einem Minus von 5,0 Prozent auf 5,95 Euro. Evotec büßten 1,9 Prozent auf 2,05 Euro ein.

(ddp)


 


 

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