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Börse, 7. Januar

Deutscher Aktienmarkt beginnt schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gegangen.

In den ersten Minuten büßte der Leitindex DAX 0,7 Prozent auf 5994 Punkte und sank damit wieder unter die 6000er Marke. Der MDAX gab 0,3 Prozent auf 7761 Zähler ab. Der TecDAX sank um 0,5 Prozent auf 851 Punkte. Händler verwiesen auf die schwachen Vorgaben aus Asien.

In New York hat die Wall Street am Mittwoch kaum verändert geschlossen. Positive Konjunkturdaten hatten wenig Einfluss auf den Markt, der indessen vom schwächeren Dollar etwas belastet wurde, hieß es. Der Dow-Jones-Index stieg um zwei auf 10 574 Punkte. Der Nasdaq Composite sank um 0,3 Prozent auf 2301 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4380 Dollar wieder etwas schwächer als am Abend gehandelt. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,4350 Dollar festgestellt. Dass der Euro wieder unter die 1,44-Marke fiel, begründete ein Marktteilnehmer mit den kräftigen Kursverlusten an den chinesischen Aktienmärkten. Allerdings rechnet er damit, dass der für Freitag angekündigte US-Arbeitsmarktbericht über die Richtung des Währungspaares in der näheren Zukunft entscheiden werde.

Im DAX verbuchten Infineon nach einer Herabstufung die größten Verluste. Sie ermäßigten sich um 3,4 Prozent auf 4,04 Euro. Daimler sanken um 1,6 Prozent auf 36,64 Euro. Deutsche Telekom fielen um 1,3 Prozent auf 10,12 Euro. Die vier Gewinner - SAP, Beiersdorf, Merck und K+S - legten am anderen Ende jeweils weniger als 0,2 Prozent zu.

In der zweiten Reihe standen allen voran Praktiker unter Druck und fielen um 2,3 Prozent auf 7,53 Euro. Zuvor hatte der Baumarktketten-Betreiber seinen Jahresumsatz für 2009 bekanntgegeben, der unter den Erwartungen geblieben war. Gerresheimer gaben 2,2 Prozent auf 23,51 Euro nach. Rheinmetall büßten 1,6 Prozent auf 42,96 Euro ein. Die wenigen Gewinner wurden von Continental angeführt, die sich um 8,9 Prozent auf 44,25 Euro verteuerten. Der Zulieferer hatte am Vorabend eine Kapitalerhöhung beschlossen. Stada kletterten um 1,4 Prozent auf 25,60 Euro.

Im TecDAX führten Rofin Sinar die Liste der Verlierer an. Die Papiere gaben 1,9 Prozent auf 15,65 Euro nach. Drillisch büßten 1,7 Prozent auf 4,70 Euro ein. Phoenix Solar sanken um 1,3 Prozent auf 44,20 Euro. Gesucht waren dagegen Nordex, die 0,4 Prozent auf 11,33 Euro zulegten. Evotec gewannen ebenso 0,4 Prozent auf 2,23 Euro.

(ddp)


 


 

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