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Börse, 24. November

Aktienmarkt startet fester

Nach den deutlichen Verlusten des Vortages ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch fester gestartet. Der Leitindex DAX stieg bis 9.10 Uhr um 0,3 Prozent auf 6.727 Punkte.

Der MDAX gewann 0,4 Prozent auf 9,207 Zähler, der TecDAX legte 0,2 Prozent auf 779 Punkte zu. Händlern zufolge stützen Schnäppchenjäger die Kurse. "Der große Druck ist zunächst einmal vorüber", sagte ein Marktteilnehmer. Dies bestätige auch der Blick nach Asien, wo sich die Börsen im späten Geschäft deutlich erholt hätten. Am Dienstag hatte der Nachrichten-Mix aus Irland, Nordkorea und China Anleger bewogen, einen Teil ihrer jüngsten Gewinne mitzunehmen.

Die Sorgen um die Krisenherde Irland und Korea hatten am Dienstag auch den US-Aktienmarkt belastet. Der Dow-Jones-Index verlor 1,3 Prozent auf 11.036 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index reduzierte sich um 1,5 Prozent auf 2.495 Zähler.

Der Euro zeigte sich am Mittwochmorgen im europäischen Handel kaum verändert zum Dollar und wurde weiter knapp unterhalb der Marke von 1,34 Dollar gehandelt. Im asiatischen Geschäft fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3360 Dollar zurück, den niedrigsten Stand seit zwei Monaten. Händler verweisen auf die anhaltenden Sorgen um die Refinanzierungsfähigkeit Irlands und die Furcht der Marktteilnehmer vor einer Ausweitung der Schuldenkrise auf andere Staaten der Euro-Peripherie. Die Abstufung der Kreditwürdigkeit Irlands durch die Ratingagentur Standard & Poor's komme indes nicht überraschend, hieß es. Die Europäische Zentralbank hatte am Dienstag einen Referenzkurs von 1,3496 Dollar festgestellt.

Im Blick der Anleger standen am Morgen SAP. Der Softwarekonzern muss knapp eine Milliarde Euro Schadenersatz an Oracle zahlen. Die Aktien verloren 1,1 Prozent auf 35,82 Euro. Gut ein Prozent verloren auch Deutsche Post . Daneben lagen nur noch MAN, Fresenius und Commerzbank leicht im Minus. Die Gewinner wurden von Volkswagen angeführt, die sich um 1,3 Prozent auf 120,50 Euro verbesserten. Henkel und Deutsche Börse stiegen ebenfalls um gut ein Prozent.

Im MDAX lagen EADS an der Spitze der Gewinner. Die Aktien stiegen um 1,8 Prozent auf 16,93 Euro. ProSiebenSat.1 und Sky Deutschland verbesserten sich um jeweils 1,5 Prozent. Am Schluss des Index lagen Aareal Bank und Praktiker mit Verlusten von jeweils 0,8 Prozent.

Im TecDAX stiegen Carl-Zeiss Meditec um 1,5 Prozent auf 13,06 Euro. Gesucht waren auch Drillisch und Phoenix Solar. Am anderen verloren Adva weitere 2,0 Prozent auf 5,17 Euro. Conergy und QSC gaben ebenfalls mehr als ein Prozent nach.

(dapd )


 


 

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