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Börse, 8. November

Aktienmarkt legt Verschnaufpause ein

(bo/dapd). Nach dem Jahreshoch in der vergangenen Woche zeigen sich die Anleger im DAX am Montagmorgen nüchtern. Der deutsche Leitindex verlor in den ersten Handelsminuten 0,2 Prozent auf 6.745 Punkte. Der MDAX lag nahezu unverändert bei 9.454 Zählern.

Der TecDAX stieg um 0,2 Prozent auf 819 Punkte. "Der Markt ist überkauft und reif für eine Korrektur", meinte ein Händler.

Anlass dafür könnte der Euro sein, der wieder unter die Marke von 1,40 Dollar gefallen ist. Der Aktienmarkt laufe derzeit parallel zur Euro-Entwicklung, der Rückfall der Währung spreche für einen verhaltenen Start in die Woche, hieß es weiter. Ein Euro kostete am Montagmorgen 1,3938 Dollar. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,4084 Dollar festgestellt.

In New York hatten die Kurse nach überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten für Oktober die vergangene Woche am Freitag positiv beendet. Die Notierungen schafften den Sprung ins Plus allerdings erst im späten Handel. Der Dow-Jones-Index erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 11.444 Punkte. Er schloss damit nur sieben Punkte unter seinem Tageshoch, das zugleich der höchste Stand seit zwei Jahren war. Der technologielastigere Nasdaq Composite schloss mit einem Aufschlag von 0,1 Prozent 2.579 Zählern.

Im deutschen Leitindex führten BMW die Liste der Verlierer mit minus 1,0 Prozent auf 53,55 Euro an. Deutsche Telekom verschlechterten sich um 0,9 Prozent auf 10,12 Euro, Commerzbank gaben nach der Vorlage ihres Quartalsergebnisses ebenfalls 0,9 Prozent ab auf 6,57 Euro. Gefragt waren adidas, die 1,1 Prozent zulegten auf 46,81 Euro. Der fränkische Sportausrüster kündigte am Morgen an, bis 2015 weiter kräftig wachsen zu wollen. Der Umsatz solle im Vergleich zu 2010 um 45 bis 50 Prozent auf 17 Milliarden Euro steigen, der Gewinn jährlich um durchschnittlich 15 Prozent zulegen. Auf adidas folgten Siemens mit plus 0,9 Prozent auf 84,63 Euro. Wie die "Financial Times" unter Berufung Kreise berichtete, will der Konzern in diesem Jahr 13 Prozent mehr an Dividende an seine Aktionäre ausschütten. Auf Platz drei im Index lagen Deutsche Bank, die 0,7 Prozent gewannen auf 42,03 Euro.

Im MDAX lagen Heidelberger Druckmaschinen mit plus 1,8 Prozent auf 3,43 Euro vorn. Klöckner + Co. verbesserten sich ebenfalls um 1,8 Prozent auf 17,85 Euro. Lanxess stiegen um 1,6 Prozent auf 52,80 Euro. Am anderen Ende standen allen voran Deutsche Euroshop unter Druck und gaben 0,9 Prozent auf 97,10 Euro ab.

Im TecDAX gewannen allen voran Jenopik, die 4,8 Prozent auf 5,28 Euro zulegten. QSC stiegen um 2,6 Prozent auf 1,87 Euro, Evotec machten 1,6 Prozent gut auf 2,42 Euro. Den stärksten Einbruch mussten Manz Automation hinnehmen, die 2,4 Prozent verloren auf 50,66 Euro.

(dapd )


 


 

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