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Börse, 17. Dezember

Aktienmarkt tritt weiter auf der Stelle

(bo/dapd). Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag kaum verändert begonnen. In den ersten Minuten legte der Leitindex DAX leicht um 0,1 Prozent auf 7.032 Punkte zu.

Der MDAX stieg ebenfalls um 0,1 Prozent auf 9.947 Zähler. Der TecDAX gab dagegen 0,1 Prozent auf 834 Punkte nach. Die Nachrichtenlage bei Unternehmen sei dünn, im Fokus dürfte der Hexensabbat genannte große Verfallstermin an der Terminbörse Eurex stehen, hieß es. Allerdings schienen die Positionen hier nach beiden Seiten gut ausgeglichen, so dass es lediglich am Mittag zum Indexverfall und zum Börsenschluss volatile Einzelbewegungen geben dürfte. Im Fokus stehe daneben der Ifo-Index, bei dem die Erwartungshaltung relativ hoch sei.

In New York hatte die Wall Street am Donnerstag etwas fester und erneut auf einem Zweijahreshoch geschlossen. Händler verwiesen auf überwiegend positive Konjunkturdaten. In der Folge legte der Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 11.499 Punkte zu. Der technologiebasierte Nasdaq Composite rückte um 0,8 Prozent auf 2.637 Zähler vor. "Anleger fassen mehr Vertrauen in die konjunkturelle Entwicklung der USA", sagte ein Händler.

Der Euro übersprang wieder die Marke von 1,33 Dollar und wurde am Morgen zu 1,3317 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Vortag den Referenzwert auf 1,3238 Dollar festgelegt. Händler verwiesen auf den Kompromiss zu einem dauerhaften Rettungsschirm für Krisenländer, auf den sich die europäischen Staats- und Regierungschefs am Donnerstag geeinigt hatten. Als leicht belastend für die Gemeinschaftswährung erweist sich demgegenüber die Abstufung der Kreditwürdigkeit Irlands durch die Rating -Agentur Moody's am Freitagmorgen.

Im DAX waren allen voran SAP gesucht, die 1,1 Prozent auf 37,81 Euro anzogen. Händler verwiesen einerseits auf gute Zahlen des US-Konkurrenten Oracle. Andererseits treibe jedoch das Interesse von Katar und der gleichzeitige Verkaufswille von SAP-Mitgründer Klaus Tschira. "Einer will kaufen und einer verkaufen - das gibt eine runde Investmentstory", sagte ein Händler. Katar steht nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" erst am Beginn von Direktinvestition in das deutsche IT-Segment. Deutsche Börse legten 0,7 Prozent auf 52,45 Euro zu. Commerzbank verteuerten sich um 0,6 Prozent auf 5,77 Euro. Auf den Verkaufslisten standen hingegen Henkel ganz oben und ermäßigten sich um 1,0 Prozent auf 45,48 Euro. Daimler verloren 0,5 Prozent auf 54,14 Euro.

Im MDAX kletterten Südzucker um 3,2 Prozent auf 19,08 Euro. ProSiebenSat.1 gewannen 1,5 Prozent auf 22,81 Euro. Aurubis zogen um 0,9 Prozent auf 42,18 Euro an. Unter Druck standen hingegen allen voran Tognum, die 0,9 Prozent auf 19,65 Euro nachgaben. Gagfah ermäßigten sich um 0,6 Prozent auf 6,58 Euro.

Im TecDAX verbilligten sich Nordex um 4,9 Prozent auf 5,35 Euro. Wirecard sanken um 2,3 Prozent auf 10,63 Euro. Aixtron verbilligten sich um 1,1 Prozent auf 26,45 Euro. Gewinne verbuchten dagegen Manz Automation, die 1,5 Prozent auf 45,00 Euro zulegten. Dialog Semiconductor stiegen um 1,4 Prozent auf 15,50 Euro.

(dapd )


 


 

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