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Börse, 15. Januar

Deutscher Aktienmarkt startet uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag ohne klare Tendenz in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX stieg bis 9.15 Uhr um 0,1 Prozent auf 5994 Punkte.

Der MDAX gab hingegen 0,1 Prozent auf 7933 Zähler nach und der TecDAX reduzierte sich um 1,0 Prozent auf 854 Zähler. Für gute Stimmung sorgten die Quartalszahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel, die die Erwartungen von Analysten übertrafen.

An der New Yorker Wall Street waren die Kurse am Donnerstag fester aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index gewann 0,3 Prozent auf 10 711 Zähler. Der Nasdaq-Composite legte 0,4 Prozent auf 2317 Zähler zu. Technologiewerte standen auf den Kauflisten ganz oben, getrieben von der Erwartung solider Quartalszahlen von Intel, die sich nach Börsenschluss erfüllte.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4423 Dollar etwas leichter gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Donnerstag einen Referenzkurs von 1,4486 Dollar festgestellt, nachdem sie zuvor das niedrige Zinsniveau von 1,0 Prozent bestätigt hatte.

Stärkster Wert im DAX waren die Papiere des Chipkonzerns Intel, die von den guten Intel-Zahlen profitierten und sich um 1,2 Prozent auf 4,20 Euro verteuerten. Merck stiegen um 0,7 Prozent auf 65,75 Euro. Lufthansa kletterten um 0,6 Prozent auf 12,65 Euro. Unter Druck standen hingegen SAP mit einem Abschlag von 1,5 Prozent auf 34,82 Euro. Salzgitter gaben 0,5 Prozent auf 69,76 Euro nach.

In der zweiten Reihe standen vor allem Deutsche Euroshop unter Druck und gaben 3,7 Prozent auf 24,21 Euro nach. Südzucker fielen um 1,5 Prozent auf 16,37 Euro. Stärkster Gewinner waren auf der anderen Seite Aareal Bank mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 14,66 Euro. Fraport verteuerten sich um 1,4 Prozent auf 38,00 Euro. Der Flughafenbetreiber sieht eine Trendwende in der Luftfahrtkrise und verzeichnete im Dezember wieder steigende Passagierzahlen.

Im TecDAX standen vor allem Solarwerte unter Druck. Allen voran verbilligten sich SMA Solar um 6,6 Prozent auf 96,88 Euro. Auch Solarworld, Phoenix Solar, Conergy, Q-Cells und Centrotherm notierten deutlich leichter. Medienberichten zufolge sollen die Förderbedingungen für Solarenergie geändert werden. Gesucht waren hingegen einmal mehr Dialog Semiconductor mit einem Plus von 3,0 Prozent auf 10,72 Euro.

(ddp)


 


 

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