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Börse, 8. Juni

Aktienmarkt startet uneinheitlich

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag verhalten gestartet. Während der Leitindex DAX bis 9.15 0,2 Prozent auf 5897 Punkte verlor, legte der MDAX 0,4 Prozent auf 7900 Zähler zu.

Der TecDAX stieg um 0,5 Prozent auf 734 Punkte. Wichtige Termine
stehen am Dienstag nicht an. Zu Hauptversammlungen haben Salzgitter, SAP und der Generikahersteller Stada ihre Aktionäre eingeladen.

An der Wall Street hatten die Indizes am Montag schwächer
geschlossen. Der Dow-Jones-Index verlor 1,2 Prozent auf 9817 Punkte.
Der Nasdaq Composite sank um 2,0 Prozent auf 2174 Zähler. Deutlicher
Verkaufsdruck entstand, nachdem die US-Notenbank die Daten zu den
Verbraucherkrediten im März drastisch nach unten revidierte.

Der Euro konnte sich am Dienstagmorgen etwas erholen. Gegen 9.20
Uhr stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1950 Dollar nach 1,1919
Dollar am Montag im späten New Yorker Handel. «Die Risikobereitschaft der Anleger steigt wieder, davon profitiert der Euro», sagte ein Händler. In der Eurozone bleibe dagegen die Schuldenkrise
beherrschendes Thema. Die Europäische Zentralbank hatte am Montag
einen Referenzkurs von 1,1959 Dollar festgestellt.

Im DAX standen vor allem die Versorger unter Druck. E.ON verloren
2,7 Prozent auf 23,68Euro. RWE gaben 2,2 Prozent auf 56,71 Euro nach.
Die Enegiekonzerne sollen künftig eine neue Brennelementesteuer
zahlen. Münchener Rück büßten knapp ein Prozent auf 99,82 Euro ein.
Der Konzern hatte am Morgen die Schadenschätzung für das Erdbeben in Chile angehoben. Gegen den Trend stiegen Siemens um 1,1 Prozent auf 72,71 Euro. Linde und Fresenius verbesserten sich jeweils um 0,6
Prozent auf 85,34 beziehungsweise 53,17 Euro.

Im MDAX waren vor allem MLP gesucht und stiegen um 2,0 Prozent auf
6,72 Euro. Hugo Boss legten knapp zwei Prozent auf 33,14 Euro zu,
Demag Cranes verteuerten sich um 1,5 Prozent auf 24,75 Euro. Dagegen verloren BayWa 2,3 Prozent auf 27,66 Euro. ElringKlinger büßten 1,5 Prozent auf 18,75 Euro ein, Bauer gaben knapp ein Prozent auf 28,67 Euro nach.

Im TecDAX stiegen Dialog Semiconductor um 5,8 Prozent auf 8,80
Euro. Wirecard legten 4,4 Prozent auf 8,42 Euro zu, und Conergy
verbesserten sich um 2,9 Prozent auf 0,74 Euro. Am anderen Ende
verbilligten sich QSC um 1,7 Prozent auf 1,43 Euro. Jenoptik und
Evotec gaben jeweils 0,6 Prozent auf 3,92 beziehungsweise 1,92 Euro
nach.

Foto: www.pixelio.de

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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