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Börse, 5. November

Deutscher Aktienmarkt startet leichter

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gegangen.

Der Leitindex DAX sank bis 9.15 Uhr um 1,0 Prozent auf 5389 Zähler. Der MDAX fiel um 0,5 Prozent auf 6920 Punkte. Der TecDAX verringerte sich um 0,2 Prozent auf 734 Punkte. Im Fokus der Anleger stand eine Flut von Quartalszahlen, darunter zahlreiche DAX-Konzerne.

An der Wall Street in New York waren die Kurse nach der US-Zinsentscheidung am Mittwoch uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um 0,3 Prozent auf 9802 Punkte. Der Nasdaq Composite verlor dagegen 0,1 Prozent auf 2056 Zähler. Die US-Notenbank bekräftigte, dass der Leitzins wohl «für längere Zeit auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau» bleiben werde.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4816 Dollar deutlich fester gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittwoch einen Referenzkurs von 1,4751 Dollar festgestellt. Der am Donnerstag tagende EZB-Rat dürfte bei seiner geldpolitischen Beratung sowohl hinsichtlich der Zinspolitik als auch bezüglich seiner außerordentlichen Maßnahmen zur Liquiditätsversorgung der Banken Kurs halten.

Stärkster Verlierer im DAX waren Commerzbank mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 7,02 Euro. Bereits zu Wochenbeginn hatte das Institut von einem Milliardenverlust für das zurückliegende Quartal gerechnet. Am Donnerstag legte die Bank ihre vollständige Quartalsbilanz vor. Infineon fielen um 1,8 Prozent auf 3,20 Euro.

Stärkster Gewinner waren Deutsche Telekom mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 9,40 Euro. Die vorgelegten Zahlen waren etwas besser als erwartet. Deutsche Post verbesserten sich um 1,2 Prozent auf 11,92 Euro, nachdem die Bank ihre Prognose für das Gesamtjahr leicht anhob. Ansonsten notierten lediglich Beiersdorf fester mit einem leichten Plus von 0,4 Prozent auf 41,60 Euro.

In der zweiten Reihe führten ProSiebenSat.1 die Verlierer mit einem Minus von 6,2 Prozent auf 7,41 Euro an. Der Fernsehkonzern verzeichnete im dritten Quartal erneut einen Verlust . Gildemeister fielen nach der Veröffentlichung von Zahlen um 3,9 Prozent auf 9,56 Euro. Stärkster Wert waren hingegen Symrise mit einem Plus von 3,8 Prozent auf 13,68 Euro.

Im TecDAX standen Solarwerte unter Druck. Allen voran verbilligten sich Conergy um 2,6 Prozent auf 0,76 Euro. Solarworld fielen um 2,4 Prozent auf 14,45 Euro. Auch Q-Cells und Centrotherm notierten leichter. Gesucht waren hingegen Drägerwerk mit einem Plus von 3,9 Prozent auf 29,62 Euro.

(Redaktion)


 


 

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