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Börse, 6. November Abendzusammenfassung

Aktienmarkt schließt gut behauptet

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag etwas fester geschlossen.

Nach überwiegend richtungslosem Handel stieg der DAX um 0,1 Prozent auf 5488 Punkte. Am Nachmittag war der Leitindex infolge der leicht unter den Erwartungen ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten ins Minus gerutscht. Der MDAX legte knapp ein Prozent auf 7085 Zähler zu, während der TecDAX mit 750 Punkten in etwa auf dem Niveau des Vortages ins Wochenende ging.

An der New Yorker Wall Street erholten sich die Indizes bis zum Abend von der negativen Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten. Der Dow-Jones-Index stieg bis 18.00 Uhr MEZ um 0,1 Prozent auf 10 010 Punkte. Der Nasdaq Composite handelte 0,5 Prozent fester bei 2106 Zählern. Die US-Arbeitslosenquote stieg im Oktober überraschend auf 10,2 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit April 1983.

Der Euro wurde am Abend zu 1,4840 Dollar gehandelt und damit etwas schwächer als am Mittag. Die Europäische Zentralbank stellte einen Referenzkurs von 1,4862 Dollar fest. Nach der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts um 14.30 Uhr MEZ war der Euro zum Dollar auf das Tagestief von 1,4813 Dollar gefallen.

Im DAX wurden die Gewinner von Lufthansa angeführt, die sich um 3,0 Prozent auf 11,06 Euro verteuerten. Daimler stiegen nach guten Oktober-Absatzzahlen um 1,7 Prozent auf 33,21 Euro, und MAN legten 1,4 Prozent auf 56,17 Euro zu. Schwächster Wert waren SAP. Die Aktien verloren 0,9 Prozent auf 31,45 Euro. Ähnlich hohe Abgaben verzeichneten Salzgitter und BASF.

In der zweiten Reihe waren vor allem ProSiebenSat.1 gefragt, die 7,0 Prozent auf 7,66 Euro zulegten. Symrise stiegen um 6,5 Prozent auf 14,34 Euro. Wacker Chemie gewannen 6,4 Prozent auf 107,95 Euro. Unter Druck standen hingegen vor allem Hamburger Hafen, die 2,5 Prozent auf 26,66 Euro einbüßten. Aurubis verloren 2,4 Prozent auf 27,64 Euro.

Im TecDAX waren Smartrac Tagesgewinner. Die Aktien gewannen 8,9 Prozent auf 14,40 Euro. Software legten 3,7 Prozent auf 69,51 Euro zu. Unter Druck standen hingegen vor allem Drillisch mit einem Minus von 3,7 Prozent auf 4,69 Euro. Auch Pfeiffer Vacuum verloren mehr als drei Prozent.

(Redaktion)


 


 

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