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Börse, 3. November Abendzusammenfassung

Deutscher Aktienmarkt schließt deutlich schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag mit deutlichen Verlusten, aber klar oberhalb der Tagestiefs beendet.

Der Leitindex DAX sank um 1,4 Prozent auf 5353 Punkte, nachdem er bereits bis auf 5313 Zähler gefallen war. Der MDAX gab um 1,3 Prozent auf 6680 Zähler nach, und der TecDAX fiel um 0,7 Prozent auf 718 Punkte. Im Mittelpunkt des Interesses stand eine Flut von Quartalszahlen von deutschen Unternehmen, unter anderem Metro, BMW und Fresenius. Schwache Zahlen der schweizerischen Großbank UBS belasteten zudem Finanztitel.

Mit leichten Kursverlusten präsentierten sich die US-Aktienmärkte. Der Dow-Jones-Index verlor gegen 17.45 Uhr MEZ 0,8 Prozent auf 9713 Punkte. Der Nasdaq Composite sank um 0,5 Prozent auf 2038 Zähler. Händler sprachen von einem abwartenden Geschäft vor der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. Eine Veränderung der Leitzinsen werde zwar nicht erwartet, es sei aber nicht auszuschließen, dass es Aussagen zu einem künftigen Ausstieg aus den quantitativen Lockerungen geben werde.

Der Euro wurde am Abend zu 1,4637 Dollar etwas fester als am Mittag gehandelt. Die Europäische Zentralbank stellte einen Referenzkurs von 1,4658 Dollar fest. Der Markt warte auf die Notenbanksitzungen in Washington, Frankfurt und London, hieß es im Handel. Derweil stieg der Goldpreis weiter. Die Feinunze Gold markierte im späten Handel mit 1081,05 Dollar ein neues Allzeithoch. Ein Marktteilnehmer sprach von spekulativen Käufen trotz der erstarkten US-Währung.

Stärkster Verlierer im DAX waren BMW mit einem Minus von 6,3 Prozent auf 31,50 Euro. Der Autohersteller verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch. Jeweils mehr als vier Prozent verloren Daimler, Infineon, Deutsche Bank und Commerzbank. Tagesgewinner waren Fresenius und Fresenius Medical Care, die im dritten Quartal ihre Ergebnisse verbesserten. Fresenius stiegen um 6,8 Prozent auf 41,99 Euro und FMC legten 4,5 Prozent auf 34,24 Euro zu. Metro und Beiersdorf stiegen nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 4,2 beziehungsweise 3,3 Prozent auf 39,09 beziehungsweise 42,77 Euro.

In der zweiten Reihe fielen Klöckner & Co. um 5,1 Prozent auf 14,49 Euro. Aareal Bank verbilligten sich ebenfalls um 5,1 Prozent auf 14,03 Euro. Bauer, Krones, Pfleiderer und IVG gaben jeweils mehr als vier Prozent nach. Gesucht waren hingegen ElringKlinger mit einem Plus von 3,9 Prozent auf 14,65 Euro. Stada verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 18,67 Euro.

Im TecDAX verloren Manz Automation 4,7 Prozent auf 44,93 Euro. Aixtron und Medigene gaben 4,5 beziehungsweise 4,0 Prozent nach. Dagegen stiegen Bechtle um 4,7 Prozent auf 16,41 Euro. Carl-Zeiss Meditec verbesserten sich um 4,0 Prozent auf 10,38 Euro.

(Redaktion)


 


 

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