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Börse, 23. Oktober

Aktienmarkt grenzt Verluste ein - Metro unter Druck

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag erneut schwächer geschlossen, sich im Handelsverlauf aber deutlich von seinen Tagestiefstständen entfernt. Der DAX reduzierte seine Verluste unter dem Eindruck eines freundlichen Geschäfts an der New Yorker Wall Street deutlich und ging mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 4520 Punkte aus dem Handel. Sein Tagestief hatte der Leitindex bei 4364 Zählern markiert, wozu unter anderem die Gewinnwarnung von Daimler beigetragen hatte. Der MDAX verlor 1,7 Prozent auf 5264 Zähler und der TecDAX 4,8 Prozent auf 506 Punkte.

Die Kurse an der Wall Street hatten nach einem schwachen
Handelsstart deutlich in Plus gedreht. Händler verwiesen auf ein
verändertes Umfeld. Der Dollar habe zunächst zum Euro nicht mehr
zulegt und die Rohstoffe schienen einen Boden gefunden zu haben, hieß
es. Gegen 18.00 Uhr MESZ stieg der Dow-Jones-Index um 2,1 Prozent auf
8690 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich bis auf 8394 Punkte gefallen
war. Der Nasdaq Composite legte um 0,2 Prozent auf 1618 Zähler zu.

Der Euro wurde am Abend fester zu 1,2850 Dollar gehandelt. Die
Europäische Zentralbank hatte am Mittag einen Referenzkurs von 1,2810
Dollar festgestellt.

Im DAX standen vor allem Metro unter Druck. Die Papiere büßten
12,4 Prozent auf 22,85 Euro ein. Die Analysten der Societe Generale
haben die Aktie auf «Verkauf» abgestuft, andere Analysten haben ihre
Kursziele für Metro eine Woche vor Bekanntgabe der Quartalszahlen
gesenkt. Siemens verloren mehr als sieben und Continental mehr als
sechs Prozent. Volkswagen gab um 5,8 Prozent nach. Daimler
reduzierten ihre kräftigen Verluste vom Mittag auf minus 1,3 Prozent.

Tagesgewinner im DAX waren Münchener Rück, die sich um 7,5 Prozent
auf 92,50 Euro verteuerten. Deutsche Börse stiegen um 5,8 Prozent und
Hypo Real Estate um 4,9 Prozent.

In der zweiten Reihe führten IVG Immobilien die Verlierer an. Die
Papiere büßten 13,6 Prozent auf 5,47 Euro ein. Rheinmetall verloren
nach einer Gewinnwarnung 11,8 Prozent auf 21,70 Euro. Um knapp neun
Prozent gaben GEA nach. Die Gewinner wurden von Praktiker angeführt.
Nach einer Bestätigung der Unternehmensprognose legte die Aktie 16,2
Prozent auf 5,17 Euro zu. ProSiebenSat.1 verteuerten sich um 13,3
Prozent auf 2,90 Euro.

Im TecDAX verloren fünf Werte zweistellig. Angeführt wurden sie
von Q-Cells, die 13,2 Prozent auf 27,19 Euro einbüßten. Vor allem
Solarwerte standen unter Druck. Dagegen stiegen Conergy um 5,1
Prozent auf 3,74 Euro.

(rheinmain)


 


 

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