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Börse, 15. November

Aktienmarkt beginnt leichter

(bo/dapd). Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag die neue Handelswoche mit Verlusten begonnen. In den ersten Minuten verlor der Leitindex DAX 0,6 Prozent auf 6.692 Punkte. Der MDAX büßte ebenfalls 0,6 Prozent auf 9.294 Zähler ein. Der TecDAX sank um 0,5 Prozent auf 779 Zähler.

Die Vorgaben der Wall Street seien leicht negativ, in Asien entwickelten sich die Kurse uneinheitlich, sagten Händler. "Aufgrund der guten Verfassung des Marktes könnten die Verluste aber schon bald wieder aufgeholt werden", hieß es im Handel.

Die US-Börsen hatten am Freitag belastet von Sorgen über die europäische Schuldenkrise und Befürchtungen über die chinesische Geldpolitik leichter geschlossen. An den chinesischen Aktienmärkten war es angesichts der Sorge vor neuerlichen geldpolitischen Straffungen zu herben Kursverlusten gekommen. In Europa sorgten Spekulationen über ein Rettungspaket für Irland für Unruhe. Der G20-Gipfel habe naturgemäß wenig gebracht, hieß es. An der New Yorker Wall Street verlor der Dow-Jones-Index 0,8 Prozent auf 11.193 Punkte. Der technologielastigere Nasdaq Composite fiel um 1,5 Prozent auf 2.518 Zähler.

Der Euro kostete am Morgen 1,3650 Dollar. Die Europäische Zentralbank ( EZB ) hatte am Freitag einen Referenzkurs von 1,3711 Dollar festgestellt. Händler verwiesen auf die schwelende Schuldenkrise in Europas Peripherie. Ein weiteres Abrutschen der Gemeinschaftswährung zum Dollar werde indes von einer zwischenzeitlichen Erleichterung in der Irland-Frage verhindert.

Im DAX begannen nahezu alle Werte leichter. Ganz oben auf den Verkaufslisten standen HeidelbergCement und büßten 2,3 Prozent auf 40,17 Euro ein. K+S sanken um 2,0 Prozent auf 48,97 Euro. Am Morgen hatte BHP Billiton die Übernahme von Potash abgesagt. "Die Bewertung wurde von dieser Fantasie aufgebläht, jetzt dürfte die Luft aus der Aktie entweichen", hatte ein Marktteilnehmer vor Handelsbeginn zum K+S-Papier gesagt. Infineon gaben 1,5 Prozent auf 5,92 Euro nach. Aufschläge verbuchten am anderen Ende einzig MAN und Henkel. Dabei legten die Papiere des Lkw- und Maschinenherstellers 6,0 Prozent auf 87,25 Euro zu. Grund seien die Spekulationen um eine Übernahme durch Scania.

In der zweiten Reihe ermäßigten sich Rheinmetall nach der Vorlage von Zahlen um 2,7 Prozent auf 50,40 Euro. Das Zahlenwerk sei zwar etwas über den Erwartungen ausgefallen, dürfte aber nicht ausreichen, um neue Kursfantasie in der Aktie auszulösen, mutmaßten Händler. ProSiebenSat.1 verbilligten sich um 1,6 Prozent auf 19,97 Euro. Gesucht waren hingegen Celesio, die sich um 0,9 Prozent auf 18,71 Euro verteuerten. Vossloh stiegen um 0,8 Prozent auf 90,89 Euro.

Im TecDAX verloren allen voran Conergy und fielen um 3,0 Prozent auf 0,42 Euro. ADVA gaben 1,37 Prozent auf 5,22 Euro nach. Bechtle fielen ebenso um 1,7 Prozent auf 28,07 Euro. Am anderen Ende verteuerten sich Manz Automation um 2,6 Prozent auf 48,22 Euro. Jenoptik zogen um 1,0 Prozent auf 5,31 Euro an.

(dapd )


 


 

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